Goldparmäne - Traditionsreicher Tafelapfel
Sehr alte Spitzensorte (13. bis 15. Jahrhundert), entdeckt in England, angebaut in der Normandie. Heute bedeutungslos, da kaum erfüllbare, hohe Pflege-, Boden- und Klimaansprüche. Veredelung auf Sämling und guter Schnitt notwendig da sonst Vergreisung mit totalem Schorf- oder Krebsbefall.
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Goldparmäne
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Apfelbaum
Verwendung
Tafelapfel, Dörrapfel, Mostapfel, Kuchenapfel
Hervorragender, würziger Tafelapfel mit Neigung zum vorzeitigen Abfallen der Früchte. Regelmäßige Erneuerung des Fruchtholzes notwendig. Erntezeit von September bis Dezember, Lagerung bis Januar möglich. Sehr gut zum Dörren, Saftmachen und für die Küche..
Geschmack
saftig-würzig
Frucht
Mittelgroße, etwas unregelmäßige, kugelförmig abgeflachte, meist kegelförmig abgestumpfte Frucht. Grundfarbe vollreif goldgelb, Deckfarbe verwaschen gold- oder trübrot mit glänzend grünlicher bis karmesinfarbener Schale. Das abknackende, gelborangene Fruchtfleisch schmeckt saftig und sortentypisch nussig gewürzt, oft glasig.
Standort
Kräftig wachsender, hochkugelig- oder stumpfpyramidenwüchsiger, zur Vergreisung neigender Obstbaum. Nachlassende Wuchsstärke erfordert regelmäßige Erneuerung des Fruchtholzes. Gedeiht in mittleren Lagen mit nährstoffreichen Böden, versagt auf sehr schweren, tonhaltigen oder trocken-sandig-armen Böden. Die widerstandsfähige, mittelfrühe Blüte bringt einen überreichen Ertrag, der oft unansehnliche kleine Früchte liefert und den Baum auszehrt.
Anfälligkeit
Anfälligkeit für Spitzendürre und verschiedene Schaderreger, häufigst Obstbaumkrebs.