Baum des Jahres 2014 - Die Trauben-Eiche

Baum des Jahres 2014 - Die Trauben-Eiche

Baum des Jahres 2014 ist die Trauben-Eiche, Quercus petraea. Weil die Blätter oft bis zum Frühjahr am Baum bleiben, wird die Trauben-Eiche oft auch Winter-Eiche genannt. Eine Besonderheit der Trauben-Eiche ist ihre extrem hohe Lebenserwartung. Sie kann über 1000 Jahre alt werden. Die Trauben-Eiche hat meist einen relativ geraden Stamm. Das Holz erzielt hohe Preise. Im Kern sind von Natur aus fäulnishemmende Stoffe eingelagert, die das harte Holz sehr dauerhaft machen. Auch Pilze und deren Sammler lieben Eichen. In Süddeutschland kann man an Trauben-Eichen sogar echte Trüffel finden.

Unterschiede Trauben-Eiche und Stiel-Eiche
Die Trauben-Eiche wird oft mit der weiter verbreiteten Stiel-Eiche verwechselt. Auch für Fachleute sind die beiden Gehölze schwer zu unterscheiden. Die Wuchsform ist praktisch identisch. Die Trauben-Eiche neigt etwas mehr zum geraden durchgehenden Stamm, weshalb sie in der Forstwirtschaft beliebter ist. Kleine Unterschiede gibt es bei den Blättern. Die Blattstiele der Trauben-Eiche sind etwas länger. In den Buchten der Trauben-Eichen-Blätter gibt es keine Blattnerven. Entlang der Hauptnerven der Trauben-Eiche gibt es Büschelhaare, die jedoch nur mit der Lupe zu erkennen sind. Die Eicheln der Trauben-Eiche sind etwas kürzer gestielt.

Eichen wollen gepflegt werden
Die Trauben-Eiche ist in fast ganz Europa verbreitet. Sie ist eine Lichtbaumart, die nur in der Jugend für ein paar Jahre schattentolerant ist. Dann nimmt ihr Lichtbedarf so stark zu, dass sie in dichteren Beständen im Konkurrenzkampf mit anderen Baumarten wie z.B. der Buche schließlich eingeht. Verhindern lässt sich dies nur durch regelmäßige Durchforstungen.

Eichenholz ist dauerhaft
Bei der Nutzung steht ganz klar das Holz im Mittelpunkt. Dabei kann niemand Stiel- und Trauben-Eichenholz unterscheiden. Eiche ist eine der schwersten Hauptholzarten unseres Landes, es wiegt getrocknet doppelt so viel wie Weidenholz. Eichenholz wird als Rundholz, Schnittholz sowie Furnier verarbeitet. Aufgrund seiner Dauerhaftigkeit kann es gut im Freien verwendet werden, z.B. für Pfosten und Zäune. Eichenfässer für Wein oder Whiskey sind legendär. Der Spitzenpreis für Traubeneichenholz kann bei Furnierstämmen bis über 3.000 Euro pro m³ erreichen. Dafür lohnt es sich dann auch, 200 Jahre lang Aufwand zu betreiben.

(zitiert nach Prof. Roloff, „Baum des Jahres")

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