Waiblingen, 23.03.2007

Hochschule trifft Wirtschaft

  • Verband der Hochschullehrer Baden-Württemberg zu Besuch bei STIHL in Waiblingen
  • Hochschulpolitische Fachtagung zu Kooperationsmodellen Hochschule-Wirtschaft
  • Anforderungen an Absolventen: Hochschullehrer machen sich vor Ort ein Bild

Die ANDREAS STIHL AG & Co. KG war am 23. März Gastgeber der Hochschulpolitischen Fachtagung des Verbands der Hochschullehrer in Baden-Württemberg. Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Professorinnen und Professoren verschiedenster Fachrichtungen sowie Vertreter von STIHL nutzten die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

Vernetzung – auch wegen der finanziellen Mittel
Der Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Ministerialrat Prof. Dr. Volker Haug, sieht die Hochschulen und das Land in der gesellschaftlichen Verantwortung – vor allem im Hinblick auf steigende Studierendenzahlen in den kommenden Jahren: „Mit dem Hochschulausbauprogramm 2012 übernimmt das Land die Hälfte der für die zusätzlichen Studienplätze nötigen Kosten. Schon in diesem Jahr werden 200 Planstellen für neues Lehrpersonal zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig sollten die Hochschulen die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft intensivieren, auch um finanzielle Unterstützung zu erhalten. Die Fachhochschulen sind aufgrund ihrer guten Vernetzung mit der Wirtschaft gegenüber den Universitäten im Vorteil." Besonders hob Haug das Engagement der Wirtschaft bei Stiftungsprofessuren in Baden-Württemberg hervor.

Gut ausgebildete Fachkräfte in Deutschland
Markus Dörle, Bereichsleiter Personal bei STIHL, stellte den Gästen das Unternehmen vor: „Zentrale Werte im Hause STIHL sind Qualitätsbewusstsein und Innovationsfähigkeit. Wir tätigten daher die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte und weihten 2004 das Entwicklungszentrum an unserem Stammsitz in Waiblingen ein. Dies ist nicht nur ein Bekenntnis zum Standort Deutschland, sondern beruht auch auf der Tatsache, dass wir hier am Standort gut ausgebildete Fachkräfte finden können, die unsere hohen Anforderungen erfüllen."

Sich ständig verändernde Anforderungen
Prof. Dr. Reinhard Riekeles, Vorsitzender des Verbands der Hochschullehrer in Baden-Württemberg nutzte die Gelegenheit, um auf die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft hinzuweisen. „Die Anforderungen an Absolventen ändern sich ständig. Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln sich immer weiter. Für die Lehre ist es daher von großem Interesse, in Kontakt mit der Wirtschaft zu treten, um sich so vor Ort ein eigenes Bild der Anforderungen zu machen."

„Soft skills" schon an der Hochschule vermitteln
Unternehmen wie STIHL begrüßen die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge. Dörle betonte: „Wir hoffen, dass unsere Anforderungen an Hochschulabsolventen in Zukunft noch besser erfüllt werden. Dazu gehören eine höhere Ausprägung der Schlüsselqualifikationen, sogenannter ‚soft skills' wie interkulturelle Kompetenz, Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit. Auch sie müssen schon im Studium vermittelt werden".

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

Bildtext:
Politik, Hochschule und Wirtschaft vernetzen sich (v.l.n.r.): Ministerialrat Prof. Dr. Volker Haug;
Prof. Dr. Dorit Loos, zweite Vorsitzende des Verbandes der Hochschullehrer in Baden-Württemberg; Prof. Dr.-Ing. Reinhard Riekeles, Vorsitzender des Verbandes der Hochschullehrer in Baden-Württemberg; Markus Dörle, Bereichsleiter Personal bei STIHL.

Foto: STIHL (Abdruck honorarfrei/Belegexemplar erbeten)

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