Waiblingen, 22.10.2016

Feuerwehr veranstaltet Großübung auf STIHL Werksgelände in Waiblingen

Blaulichter zucken, dicker Qualm dringt aus dem Gebäude, vom Balkon winkt jemand und ruft um Hilfe. Mit Atemschutzgerät, Sauerstoffflaschen auf dem Rücken und den typisch schwarz-gelben Uniformen stürmt Feuerwehr in das Gebäude. Der Einsatzleiter klärt währenddessen die wichtigsten Fragen: „Was genau ist passiert? Wie viele Menschen werden vermisst? Welche Gefahren lauern im Inneren?"

Am Samstagnachmittag herrschte Hochbetrieb auf dem Werksgelände von STIHL in Waiblingen-Neustadt. Rund 120 Mitglieder der Waiblinger Wehren, der Jugendfeuerwehr und von umliegenden Rettungsdiensten bestimmten mit ihren Einsatzfahrzeugen das Bild. Ein Brand in der Schienenfertigung, der sich auch auf angrenzende Gebäude ausbreitet, war das – zum Glück ausgedachte – Schreckensszenario. Unter möglichst realistischen Bedingungen probten die Wehren aus Waiblingen, Neustadt, Beinstein, Bittenfeld, Hegnach und Hohenacker den Ernstfall. Der STIHL Vorstandsvorsitzende, Dr. Bertram Kandziora, zeigte sich angesichts des beherzten Eingreifens der freiwilligen Rettungskräfte beeindruckt: „Es mag nur eine Übung sein, doch für Ihren Einsatz, Ihre Ernsthaftigkeit und Ihr Engagement, das weit über diesen Tag hinaus geht, gebührt Ihnen mein voller Dank und Respekt." Der enge Kontakt zwischen Unternehmen und Wehr sei ihm immer schon ein großes Anliegen gewesen.

In regelmäßigen Abständen finden daher Werksbegehungen und Übungen an STIHL Standorten statt, damit beide Seiten wissen, was im Ernstfall zu tun ist und wie Schäden auf ein Minimum reduziert werden können. „In Baden-Würtemberg sind wir in der glücklichen Lage, dass sich nach wie vor viele Männer und Frauen für den Dienst bei der Feuerwehr begeistern", lobte Dr. Michael Prochaska, STIHL Vorstand Personal und Recht, das Engagement der Feuerwehrkräfte. Er hob zudem hervor, dass personelle Engpässe bei Einsätzen zu den Arbeitszeiten durch die Neuregelung der Tagesverfügbarkeit behoben werden. Eine Änderung des Feuerwehrgesetzes erlaubt Feuerwehrmitgliedern nun die Tätigkeit in mehreren Wehren. So können sie zum einen am Arbeitsplatz als auch als am Wohnort im Alarmfall ausrücken. „Wir von STIHL stellen unsere Beschäftigten, die in Freiwilligen Wehren aktiv sind, gerne frei, damit sie die Wehren in Waiblingen tatkräftig unterstützen können", sagte Prochaska.

Im Anschluss an die gut zweistündige Übung überreichten Dr. Bertram Kandziora und Dr. Michael Prochaska an die Feuerwehr Waiblingen, Oberbürgermeister Andreas Hesky und der Ersten Bürgermeisterin Christiane Dürr, einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro sowie ein neues STIHL Kehrgrät KGA 770, das unter anderem zur Pflege des neuen Feuerwehrgerätehauses in Waiblingen-Neustadt verwendet werden soll. „Ihre Spende ist gut platziert", sagte Andreas Hesky und bedankte sich beim Unternehmen nicht nur für die Spenden, sondern vor allem für die Möglichkeit, eine Übung dieser Größenordnung auf dem STIHL Werksgelände durchführen zu können. Die Zusammenarbeit zwischen STIHL, Stadt und Feuerwehr sei immer schon sehr gut und sehr eng gewesen und er sei fest davon überzeugt, dass das auch in Zukunft so bleibe.

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  • Im Anschluss an die Großübung auf dem STIHL Werksgelände gab es eine 30.000-Euro-Spende sowie ein Kehrgerät für die Feuerwehr der Stadt Waiblingen.
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    Im Anschluss an die Großübung auf dem STIHL Werksgelände gab es eine 30.000-Euro-Spende sowie ein Kehrgerät für die Feuerwehr der Stadt Waiblingen.

  • Das erdachte Schreckensszenario der Feuerwehrübung: Ein Brand in der Schienenfertigung, der sich auf angrenzende Gebäude ausweitet.
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    Das erdachte Schreckensszenario der Feuerwehrübung: Ein Brand in der Schienenfertigung, der sich auf angrenzende Gebäude ausweitet.

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    Im Anschluss an die Großübung auf dem STIHL Werksgelände gab es eine 30.000-Euro-Spende sowie ein Kehrgerät für die Feuerwehr der Stadt Waiblingen.

  • Das erdachte Schreckensszenario der Feuerwehrübung: Ein Brand in der Schienenfertigung, der sich auf angrenzende Gebäude ausweitet.
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    Das erdachte Schreckensszenario der Feuerwehrübung: Ein Brand in der Schienenfertigung, der sich auf angrenzende Gebäude ausweitet.

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