Waiblingen, 10.03.2014

Kanadischer Minister Jason Kenney informiert sich bei STIHL über das duale Ausbildungssystem

Der kanadische Minister für Beschäftigung, Soziale Entwicklung und Multikulturalität, Jason Kenney, hat am 10. März mit einer Wirtschaftsdelegation das Unternehmen STIHL in Waiblingen besucht. Anlass für den Besuch war das Interesse der kanadischen Regierung am weltweit vielbeachteten deutschen Ausbildungssystem. Dr. Bertram Kandziora betonte im Gespräch die Bedeutung einer guten Ausbildung für den Erfolg der deutschen Wirtschaft: „Wir sind stolz auf unser duales Ausbildungssystem in Deutschland. So können wir sicherstellen, dass unser Fachkräftebedarf mit hochqualifiziertem Nachwuchs aus den eigenen Reihen gedeckt wird." Begrüßt wurde die Delegation von Dr. Rüdiger Stihl, Mitglied des STIHL Beirats. Sie besichtigte das Entwicklungszentrum und die Motorgerätemontage im STIHL Werk 2 in Waiblingen, Neustadt. STIHL ist die meistverkaufte Motorsägenmarke in Kanada. Die Vertriebsgesellschaft wurde 1981 gegründet und sitzt in London, Ontario. Sie ist die fünftgrößte Auslandsvertretung der STIHL Gruppe.

Die Berufsausbildung ist eine Besonderheit der deutschen Wirtschaft und ist in kaum einem anderen Land von staatlicher und betrieblicher Seite vorgesehen. STIHL stellt jährlich 60 neue Auszubildende ein. Insgesamt arbeiten über 200 Auszubildende bei STIHL. Darunter befinden sich 45 Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in technischen und betriebswirtschaftlichen Studiengängen. Seit mehreren Jahren exportiert STIHL das duale Modell an seine Standorte im Ausland. In Österreich und der Schweiz, aber auch den USA, China und Brasilien können junge Menschen eine Ausbildung nach deutschem Vorbild absolvieren und damit ihre beruflichen Perspektiven deutlich verbessern. Und auch ihren internationalen Horizont können die Auszubildenden erweitern: so findet ein Azubi-Austausch zwischen den europäischen STIHL Werken statt und auch Einsätze im US-amerikanischen Werk in Virginia Beach oder in China sind möglich.

Minister Jason Kenney hat es sich zu seiner Aufgabe gemacht, eine optimale Vorbereitung junger Kanadierinnen und Kanadier für den Arbeitsmarkt der Zukunft zu gewährleisten. Aktuell gibt es in Kanada kein Pendant zum deutschen Ausbildungssystem. „Die duale Ausbildung bietet jungen Menschen und Unternehmen eine große Chance. Es kombiniert Erfahrungen am Arbeitsplatz mit dem Lernen im Klassenzimmer. So erhalten junge Erwachsene eine Ausbildung, die gut auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts zugeschnitten ist", so Kenney. Seit mehr als 70 Jahren legt STIHL einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung des Fachkräftenachwuchs. Durch innovative Ausbildungskonzepte erwerben die Lernenden neben dem fachlichen Knowhow auch Problemlösekompetenz und soziale Kompetenz. Der 38-köpfigen kanadischen Delegation gehörten auch der Minister für Weiterbildung der Provinz Saskatchewan, Rob Norris, der Staatssekretär Scott Armstrong sowie der stellvertretende kanadische Botschafter Eric Walsh an.

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  • Der STIHL Vorstand mit Dr. Rüdiger Stihl und Minister Jason Kenney sowie Vertretern der kanadischen Wirtschaftsdelegation.
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    Der STIHL Vorstand mit Dr. Rüdiger Stihl und Minister Jason Kenney sowie Vertretern der kanadischen Wirtschaftsdelegation nach der Besichtigung des STIHL Entwicklungszentrums.

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