Waiblingen

Spatenstich für neues Logistikgebäude im STIHL Kettenwerk

Das STIHL Kettenwerk errichtet am Standort Wil im Schweizer Kanton St. Gallen ein neues Logistikgebäude mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 18 Millionen Schweizer Franken. Der symbolische Spatenstich für das Bauprojekt fand am 28. März 2012 statt. Das Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 5.700 Quadratmetern wird mit Erdwärme nachhaltig und energieeffizient betrieben. „Dieser Neubau ist ein weiteres Bekenntnis zu unserem erfolgreichen Standort Wil", so Dr. Nikolas Stihl, der am 1. Juli den Beiratsvorsitz der STIHL Holding übernehmen wird. Das Kettenwerk fertigt heute 70 verschiedene Sägekettenvarianten und liefert weltweit in 160 Länder.

Weiteres Wachstum bei Sägeketten erwartet
Bei dem Neubau handelt es sich um eine konsequente Weiterentwicklung der Produktion für die Sägeketten in beiden Kettenwerken. Das neue Kettenwerk in Bronschhofen hat es ermöglicht, die Kettenproduktion weiter zu steigern. Diese Entwicklung führte dazu, dass die vorhandenen Logistikflächen zu klein geworden sind und mit dem neuen Gebäude erweitert werden müssen. „Trotz des überbewerteten Schweizer Franken erwarten wir auch in diesem Jahr wieder Wachstum bei den Sägeketten", betonte der STIHL Vorstandsvorsitzende, Dr. Bertram Kandziora.

Produktivität wird insgesamt verbessert
Die bestehende Logistik wird in das neue Gebäude verlegt. Das Unternehmen nutzt die frei werdende Fläche, um die Produktionsprozesse im Kettenwerk CH1 weiter zu optimieren und den Produktionsstandard den neuen Erkenntnissen aus dem Kettenwerk CH2 in Bronschhofen anpassen zu können. Dies wird die Produktivität und die Effizienz des Unternehmens insgesamt weiter verbessern. Die Gesamtnutzfläche des Erweiterungsbaus liegt bei 5.700 Quadratmetern; darin enthalten sind 2.700 Quadratmeter für die Logistik, 2.000 Quadratmeter für die Produktion und 1.000 Quadratmeter für sonstige Nutzungen.

Energieeffizienter Betrieb
Auf einen herkömmlichen Kessel mit fossilem Brennstoff wurde bewusst verzichtet und stattdessen ein Erdwärmekonzept entwickelt. Die Heizleistung wird aus dem Erdreich entnommen. Im Hochsommer wird die Wärmepumpe auf Kältebetrieb umgeschaltet und die anfallende Abwärme wird zur Regeneration des Erdsondenfelds ins Erdreich eingespeichert. In Übergangszeiten kann, ohne dass die Wärmepumpen in Betrieb sind, das Gebäude über die Erdsonden gekühlt werden. So kann die benötigte Energiebezugsmenge weit mehr gesenkt werden, als vom Gesetzgeber gefordert. STIHL leistet damit einen Beitrag zum Umweltschutz vor Ort.

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  • Spatenstich
    Download Originalfoto (.jpg)4592 x 3056 px, 6.05 MB
    Bildunterschrift:

    v.l.n.r.: Daniel Fuchs (Architekt), Joachim Zappe (Geschäftsführer STIHL Kettenwerk Schweiz), Dr. Bertram Kandziora ( STIHL Vorstandsvorsitzender), Hans Peter Stihl, Dr. Nikolas Stihl, Benedikt Würth (Regierungsrat Kanton St. Gallen), Dr. Bruno Gähwiler (

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    Bildunterschrift:

    v.l.n.r.: Daniel Fuchs (Architekt), Joachim Zappe (Geschäftsführer STIHL Kettenwerk Schweiz), Dr. Bertram Kandziora ( STIHL Vorstandsvorsitzender), Hans Peter Stihl, Dr. Nikolas Stihl, Benedikt Würth (Regierungsrat Kanton St. Gallen), Dr. Bruno Gähwiler (