Waiblingen, 15.11.2007

STIHL beabsichtigt den Kauf des Vergaserherstellers Zama

  • Lieferbasis für Kernkomponente wird gesichert
  • Arbeitsplätze bleiben erhalten
  • STIHL führt Zama-Kurs fort

Lieferbasis absichern und neues Geschäftsfeld nutzen
Die STIHL Gruppe beabsichtigt, Zama - einen der weltweit größten Hersteller von Vergasern für handgetragene Motorgeräte - zu übernehmen. Der Vergaserproduzent hat Standorte in Japan, USA, China und Hongkong und erzielte einen jährlichen Umsatz von rund 80 Mio. US-$.  „Zama ist unser wichtigster Lieferant für Vergaser. Die japanische Eigentümerfamilie beabsichtigt, sich aus dem industriellen Geschäft zurückzuziehen. Mit diesem Kauf wollen wir daher die Lieferbasis einer Kernkomponente unserer Produkte absichern. Gleichzeitig eröffnet sich mit dem Vertrieb von Vergasern an Dritte für uns ein neues Geschäftsfeld mit Wachstumspotential", begründet der Vorstandsvorsitzende von STIHL, Dr. Bertram Kandziora, den Kauf.

Präsident  Zama USA betont gute Kooperation
Zama ist wie STIHL ein Familienunternehmen. Beide Unternehmen verfolgen ähnliche Strategien - wie erstklassige Qualität, strikte Kundenzufriedenheit und hohe Fertigungstiefe. „STIHL zeichnete Zama bereits 1997 und 2001 zum Lieferanten des Jahres aus", erläutert  Dale Gehr, Präsident von USA Zama Inc. mit Sitz in Franklin, Tennessee, und betont: „Beide Unternehmen pflegen eine langjährige, sehr erfolgreiche und partnerschaftliche Kooperation. Wir freuen uns auf die gemeinsame künftige Arbeit."

Emissionen reduzieren, Arbeitsplätze sichern
Der Vergaserhersteller ist technologisch führend und ein wertvoller Entwicklungspartner der Kleinmotorenindustrie auf dem Gebiet optimaler Gemischaufbereitung in kleinen Motoren. Grundsätzliches Ziel von STIHL ist es, Emissionen von Motorgeräten weiter zu senken. Zu den Auswirkungen der Übernahme auf STIHL sagte Dr. Kandziora: „Mit diesem strategischen Schritt stärken wir unsere Liefersicherheit und sichern so Arbeitsplätze in der gesamten STIHL Gruppe."

STIHL hält an grundsätzlichem Kurs von Zama fest
Zama wurde 1952 in Japan gegründet und stellt heute jährlich mehr als 13 Mio. Vergaser her. In der Firmengruppe arbeiten rund 80 Mitarbeiter an vier Standorten. Weitere rund 1.900 Mitarbeiter werden über ein chinesisches Vertragsunternehmen beschäftigt.

An dem grundsätzlichen Kurs von Zama will STIHL festhalten. „Die bisherigen Kunden von Zama können weiter auf den exzellenten Entwicklungs- und Lieferservice bauen, und STIHL ist auch zu Erweiterungsinvestitionen bereit", erklärt Dr. Kandziora. Alle Standorte in Zama City und Iwate (Japan), Franklin (USA), Hongkong und Xili (China) bleiben mit ihren Mitarbeitern erhalten.

Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Der Kauf steht noch unter dem Vorbehalt einer Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.


Unternehmensportrait
Die STIHL Gruppe entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft und Landschaftspflege sowie die Bauwirtschaft. Ergänzt wird die Produktpalette durch das Gartengeräte-sortiment von VIKING. Die Produkte werden grundsätzlich über den servicegebenden Fachhandel vertrieben - mit 32 eigenen Vertriebsgesellschaften, mehr als 120 Importeuren und rund 35.000 Fachhändlern in über 160 Ländern. STIHL ist seit 1971 die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit. Das Unternehmen wurde 1926 gegründet und hat seinen Stammsitz in Waiblingen bei Stuttgart. STIHL erzielte 2006 mit 9.500 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro.

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

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