Waiblingen, 19.05.2017

STIHL beteiligt sich mit 5.000 Euro an Übergangsfinanzierung der Krebsberatungsstellen in Baden-Württemberg

Der Fortbestand der Krebsberatungsstellen in Baden-Württemberg ist durch eine Übergangsfinanzierung für 2017 vorerst sichergestellt. Eine entsprechende Vereinbarung sei in den letzten Tagen unterzeichnet worden, teilte der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha MdL am 19. Mai in Stuttgart mit. Die ANDREAS STIHL AG & Co. KG beteiligte sich mit 5.000 Euro an der Übergangsfinanzierung. Dr. Michael Prochaska, Vorstand Personal und Recht bei STIHL betonte: „Gerne beteiligt sich STIHL an der Übergangsfinanzierung der Krebsberatungsstellen. Neben der medizinischen Behandlung ist eine psychosoziale Beratung für Erkrankte eine wichtige Ergänzung, die die Genesung und auch eine Wiederherstellung der Arbeitskraft unterstützt." Weitere Unterstützer sind das Land Baden-Württemberg, die gesetzliche Krankenversicherung, die AOK Baden-Württemberg, der Arbeitgeberdachverband im Land, die Arbeitgeber Baden-Württemberg, die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie Südwestmetall sowie der Unternehmensverband Südwest.

Die Krebsberatungsstellen leisten psychosoziale Betreuung für Krebspatientinnen und –patienten und deren Familien. Die Übergangsfinanzierung für 2017 ist nötig, weil der Bund die Finanzierung der Krebsberatungsstellen noch nicht als Regelleistung festgeschrieben hat. Das Ministerium für Soziales und Integration hatte in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 1,2 Millionen Euro als Anschubfinanzierung zur Verfügung gestellt, damit die Zahl der Krebsberatungsstellen im Land ausgebaut und eine flächendeckende Versorgung der Betroffenen in Baden-Württemberg gewährleistet werden kann. Durch die Mittel konnte die Zahl der ambulanten psychosozialen Krebsberatungsstellen im Land auf insgesamt dreizehn erhöht werden. Vier davon werden aktuell noch von der Deutschen Krebshilfe gefördert, eine finanziert sich anderweitig. In Baden-Württemberg gibt es Krebsberatungsstellen in Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Böblingen, Mutlangen, Pforzheim, Ravensburg, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen und Ulm.

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