Waiblingen, 26. September 2007, 26.09.2007

STIHL setzt Wachstumskurs fort

  • Fachhandel wird gestärkt
  • Strenge Abgasgrenzwerte als Chance für Technologieführerschaft
  • Elektrogerätesortiment neu geordnet

In den ersten 8 Monaten des laufenden Jahres erzielte die STIHL Gruppe weltweit einen Umsatz von 1.460,2 Mio. Euro. Dieses Umsatzplus von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist hauptsächlich absatzbedingt und läge bei unveränderten Wechselkursen bei 8,2 Prozent. Für diesen negativen Währungseinfluss ist vor allem der Wertverlust des US-Dollar gegenüber dem Euro verantwortlich. „In den meisten großen Märkten konnten wir beim Absatz weltweit zulegen. Besonders in Lateinamerika, Osteuropa und Asien verzeichneten wir deutliche Zuwachsraten", erläuterte Dr. Bertram Kandziora, STIHL Vorstandsvorsitzender, bei der Herbstpressekonferenz des Unternehmens.

Umsatzplus im deutschen Stammhaus, Stärkung des Fachhandels
Das deutsche Stammhaus, die ANDREAS STIHL AG & Co. KG, verzeichnete bei einem Wachstum von 7,0 Prozent bis August 2007 einen Umsatz in Höhe von 618,0 Mio. Euro. Die sieben produzierenden Werke des Stammhauses sind Teil eines internationalen Fertigungsverbundes und liefern Produkte an 32 eigene Vertriebsgesellschaften und mehr als 120 Importeure. Der Vertrieb an den Endkunden erfolgt in Deutschland und weltweit grundsätzlich über den servicegebenden Fachhandel. „Qualifizierter Service ist ein wichtiger Bestandteil jedes STIHL Produktes. Deshalb halten wir auch in Zukunft am Fachhandel fest, denn nur dort werden unsere Kunden optimal bedient - mit Beratung, Service und Ersatzteilversorgung", betonte Dr. Kandziora. STIHL betreibt intensive Händlerentwicklung und unterstützt den Fachhandel in vielerlei Hinsicht - beispielsweise mit Schulungen, bei Werkstattausrüstung und Werbemaßnahmen oder in der Ladengestaltung.

Mitarbeiterzahl weltweit gestiegen
In allen zentralen Produktbereichen – Motorsägen und –geräte, Schienen sowie Sägeketten – wuchs der Absatz im laufenden Jahr. Auch die Nachfrage nach VIKING-Produkten erhöhte sich. Investitionen, Produktion und Beschäftigung nahmen in der weltweiten Unternehmensgruppe zu. Der Personalstand in der Gruppe stieg in den vergangenen zwölf Monaten zum Stichtag 31.08.2007 um 5 Prozent auf 9.852 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten im deutschen Stammhaus nahm um 2,5 Prozent zu und lag Ende August bei 3.948. Davon arbeiten 2.948 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Waiblingen, 325 in Ludwigsburg, 602 in Prüm Weinsheim und 73 in Wiechs am Randen.

Mit neuen Produkten noch wirksamerer Umweltschutz
Neben der steten Verbesserung von Leistung, Funktionalität und Komfort ist die weitere Emissionsreduktion der Produkte eine zentrale Aufgabe für die Entwicklung bei STIHL. Trotz deutlich schärferer Abgasgrenzwerte in den wichtigen Märkten USA und EU wird das Unternehmen seine Produktpalette weiter ausbauen. Umweltfreundliche Produkte werden als Chance genutzt, die Technologieführerschaft zu stärken und eigene Motorentechnologie weiter zu verbessern. So wurden für die 2008 in Kraft tretende zweite Stufe der europäischen Abgasgesetzgebung (EU II)  die besonders emissionsarmen Motorsägen STIHL MS 171, MS 181 und MS 211 entwickelt, die im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen. Weitere Produktneuheiten sind ein Axial-Blasgerät von STIHL sowie ein Rasentraktor von VIKING. Bei der Pressekonferenz wurden außerdem die neuen Trennschleifer STIHL TS 410 und TS 420 und der neue Heckenschneider STIHL HL 90 K vorgestellt.

STIHL erweitert Sortiment um handgetragene Elektrogeräte
Ab 2008 erweitert STIHL sein Sortiment um handgetragene Elektrogeräte für die Garten- und Grundstückpflege. Bereits heute liegt der Anteil der Fachhandels-Kunden, die sich für Arbeiten im hausnahen Bereich elektrisch angetriebene Geräte wünschen, bei über 50 Prozent; und er wird weiter zunehmen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, ordnet die STIHL Gruppe die Sortimente der Marken STIHL und VIKING neu: So werden zum Jahresbeginn 2008 alle handgetragenen Geräte mit Benzin- oder Elektromotor nur noch unter der Marke STIHL angeboten, während sich VIKING auf Motorgeräte mit Benzin- und Elektroantrieb für die Bodenbearbeitung sowie Rasenmäher, Aufsitzmäher und Garten-Häcksler konzentriert. „Diese Neuordnung ermöglicht sowohl dem servicegebenden Fachhandel als auch den Endkunden eine klare Orientierung in den Sortimenten", so Dr. Kandziora.

Folgende Produktgruppen werden neu ins STIHL Elektrogeräte-Sortiment aufgenommen: Rasentrimmer und Motorsensen, Heckenschneider und Heckenscheren sowie Blas- und Sauggeräte.

Da sich die neuen Elektrogeräte im STIHL Programm durch Eigenschaften auszeichnen, auf die insbesondere weibliche Anwender großen Wert legen – niedriges Gewicht, einfache und schnelle Bedienung – soll die Ansprache dieses potentiellen Kundenkreises verstärkt werden.

Positive Entwicklung für Gesamtjahr erwartet
In Lateinamerika profitieren die Märkte in diesem Jahr von günstigen Witterungsbedingungen und vorteilhaften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Auch der EU-Markt präsentiert sich in guter Verfassung. Eine Rezession in der forst- und holzverarbeitenden Industrie sowie ein Abbau von Lagerbeständen führte jedoch im US-Markt zu schwächerem Absatz. Auf Euro-Basis muss der Umsatz im nordamerikanischen Markt ferner Einbußen infolge des schwachen US-Dollars hinnehmen.  Insgesamt geht Dr. Kandziora jedoch von einer positiven Jahresentwicklung aus: „Für die restlichen Monate von 2007 erwarten wir für die STIHL-Gruppe ein Umsatzwachstum vergleichbar mit dem bisherigen Jahresverlauf."

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

Bildtext:
Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora berichtet den Journalisten über den Geschäftsverlauf von STIHL.

Foto: STIHL (Abdruck honorarfrei/Belegexemplar erbeten)

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