Waiblingen, 21.07.2009

STIHL Stammbelegschaft bis 2015 gesichert - Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrag fortgeführt

Die ANDREAS STIHL AG & Co. KG hat mit dem Gesamtbetriebsrat die Fortführung und Weiterentwicklung des unternehmenseigenen Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrages bis zum 31.12.2015 vereinbart. Der STIHL Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora betont: „Mitten in der Weltwirtschaftskrise setzen wir ein Zeichen des Vertrauens in die Zukunft unseres Unternehmens und geben unserer Stammbelegschaft eine Beschäftigungsgarantie für die nächsten sechs Jahre." Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Luigi Colosi, fügt hinzu: „Der Vertrag ist eine rundum gelungene Sache. Davon profitieren Belegschaft und Unternehmen."

Zusage Produktanläufe, Stammbelegschaft erhöht, Ausbildung über Bedarf
Im Mittelpunkt der Anstrengungen steht die Sicherung der Stammbelegschaft. So gibt STIHL die Zusage für zahlreiche künftige Nachfolgeprodukte sowie den Anlauf eines neuen Produktes am Standort Deutschland. Das STIHL Stammhaus, die ANDREAS STIHL & Co. KG, strebt an, den Personalstand der Stammbelegschaft von 3.300 Beschäftigten bis Ende 2015 nicht zu unterschreiten. Damit wird die bisherige Zielgröße noch um 25 Beschäftigte erhöht. In diesem Zeitraum sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. STIHL bildet weiterhin über Bedarf aus und behält das hohe Angebot von mindestens 60 neuen Ausbildungsplätzen je Ausbildungsjahr bei. Mindestens 75 Prozent der interessierten und geeigneten Auszubildenden werden am Standort Waiblingen 2010 unbefristet übernommen. In den darauffolgenden Jahren sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Auszubildenden bei Eignung und Bedarf unbefristet zu übernehmen.

Wettbewerbsfähigkeit weiter gestärkt
Zur Sicherung der deutschen Standorte gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens weiter zu stärken. Dazu werden die Maßnahmen zur Arbeitszeitflexibilisierung und Arbeitsorganisation fortgeführt und weiterentwickelt. So kann der Arbeitszeitkorridor des Flexikontos (-100 bis +200 Stunden) im Bedarfsfall auf bis zu 200 Minusstunden ausgeweitet werden. Zum Ausgleich von Kapazitätsengpässen kann eine jährlich begrenzte Anzahl von Samstagen zuschlagsfrei vom Unternehmen genutzt werden. Der Zusatztarifvertrag über das ausgeweitete Kontingent von Mitarbeitern mit 40-Wochenstunden, vorrangig in der Entwicklung, wird fortgeführt.

Betriebliche, freiwillige Sozialleistungen bleiben erhalten
Vorstand und Gesamtbetriebsrat einigten sich am 13.07.2009 auf die Fortführung des erstmals 1997 vereinbarten und in den Jahren 2000, 2002, 2004 sowie 2007 weiterentwickelten Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrages. Dabei wird nicht nur eine Beschäftigungsgarantie für die Stammbelegschaft abgegeben, es bleiben auch die Regelungen zu den freiwilligen Sozialleistungen des Unternehmens erhalten.

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

Bildtext:
Gemeinsam unterzeichneten Vorstand und Gesamtbetriebsrat den BuS-Vertrag. V.l.n.r. Dr. Klaus Detlefsen (Vorstand Finanzen und Controlling), Dr. Bertram Kandziora (Vorstandsvorsitzender), Luigi Colosi (Vorsitzender Gesamtbetriebsrat) und Claudia Klenk (Stellvertretende Vorsitzende Gesamtbetriebsrat).

Vorstand und Gesamtbetriebsrat zeigten sich nach der Unterzeichnung des erweiterten BuS-Vertrages sichtlich zufrieden. V.l.n.r. Dr. Klaus Detlefsen, Dr. Bertram Kandziora, Luigi Colosi und Claudia Klenk.

Foto: STIHL (Abdruck honorarfrei/Belegexemplar erbeten)

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