Waiblingen, 11.10.2007

STIHL verlängert Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrag - Zielgröße der Stammbelegschaft aufgestockt

Die ANDREAS STIHL AG & Co. KG in Waiblingen hat am 5. Oktober 2007 mit dem Gesamtbetriebsrat die Verlängerung des unternehmenseigenen Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrages bis zum 31.12.2009 vereinbart. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von STIHL und schafft eine grundlegende Voraussetzung zur Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen am Standort Deutschland.

Zielgröße Stammbelegschaft erhöht, Zahl der Ausbildungsplätze auf hohem Niveau gesichert
Vorstand und Gesamtbetriebsrat einigten sich auf die Verlängerung des erstmals im Jahre 1997 vereinbarten und 2000, 2002 sowie 2004 weiterentwickelten Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrages. STIHL strebt an, den Personalstand der Stammbelegschaft von 3.275 Beschäftigten bis Ende 2009 nicht zu unterschreiten. Im Vergleich zum Vertrag von 2004 wird die Zielgröße damit um 100 Beschäftigte aufgestockt. Vorausgesetzt die Auftragslage ändert sich nicht einschneidend, sind betriebsbedingte Kündigungen bis dahin ausgeschlossen. Das erhöhte Angebot an Ausbildungsplätzen im Stammhaus, d.h. mindestens 60 Ausbildungsplätze je Ausbildungsjahr, wird für die Vertragslaufzeit beibehalten. Mit einer Ausbildungsquote von 5,7 % liegt das Unternehmen deutlich über Industriedurchschnitt und kommt damit seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung nach. Im Jahr 2008 werden mindestens 75 % der auslernenden und geeigneten Auszubildenden in Waiblingen ein Dauerarbeitsverhältnis angeboten. In den darauf folgenden Jahren sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Auszubildenden bei Eignung und Bedarf unbefristet zu übernehmen.

Vorstand und Gesamtbetriebsrat führen Maßnahmenpaket fort
Die Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit zielen vorrangig auf die Arbeitszeitflexibilisierung, Arbeitsorganisation und betriebliche Sozialleistungen. Der Arbeitszeitkorridor, das sogenannte „Flexi-Konto" von –100 bis +200 Stunden pro Beschäftigtem, wird fortgeführt. Um Kapazitätsengpässe auszugleichen, kann im Rahmen eines Zeitmodells eine begrenzte Anzahl von Samstagen pro Jahr und Beschäftigtem zuschlagsfrei vom Unternehmen eingeplant werden. Der Vorstandsvorsitzende von STIHL, Dr. Bertram Kandziora, zum Vertragsabschluss: "Der Vertrag war in den vergangenen 10 Jahren ein wichtiger Faktor, der zum Unternehmenserfolg in Deutschland beigetragen hat."  Claudia Klenk, stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende bei STIHL, betont: „Wir begrüßen, dass das Unternehmen sich verpflichtet hat, auch weiterhin Beschäftigung zu sichern und Ausbildungsplätze in qualifizierten Berufen auf hohem Niveau bereitzustellen und viele Auszubildende in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen."

Unternehmensportrait
Die STIHL Gruppe entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Gerä-te für die Forstwirtschaft und Landschaftspflege sowie die Bauwirtschaft. Ergänzt wird die Produktpalette durch das Gartengerätesortiment von VIKING. Die Produkte werden grundsätzlich über den servicegebenden Fachhandel vertrieben – mit 32 eigenen Vertriebsgesellschaften, mehr als 120 Importeuren und rund 35.000 Fachhändlern in über 160 Ländern. STIHL ist seit 1971 die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit. Das Unternehmen wurde 1926 gegründet und hat seinen Stammsitz in Waiblingen bei Stuttgart.

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

Bildtext:
Gemeinsam unterzeichnen Vorstand und Gesamtbetriebsrat den BuS-Vertrag. V.l.: Dr. Peter Dürolf, Claudia Klenk und Dr. Bertram Kandziora.

Foto: STIHL (Abdruck honorarfrei/Belegexemplar erbeten)

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