Waiblingen, 19.04.2011

STIHL wächst um 16 Prozent und erzielt Rekordumsatz

Mit einem deutlichen Wachstum von 16 Prozent erzielte die STIHL Gruppe 2010 einen Umsatz von 2.363,0 Millionen Euro (10,1 Prozent bei unveränderten Wechselkursen). Das Wachstum basiert auf höheren Absätzen. Die Eigenkapitalquote konnte das Unternehmen nochmals leicht auf 66,7 Prozent steigern. Der STIHL Vorstandsvorsitzende, Dr. Bertram Kandziora, betonte bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens: „Wir meisterten im Jahr 2010 die Weltwirtschaftskrise nicht nur deutlich besser als der Branchendurchschnitt, sondern erzielten auch einen neuen Umsatzrekord." Die Investitionen lagen mit 122,7 Millionen Euro weltweit auf hohem Niveau und flossen zu einem großen Teil in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien. Dr. Kandziora blickt optimistisch auf das Geschäftsjahr 2011: „Wir kommen im Jahr unseres 85. Firmenjubiläums mit vielen neuen Produkten auf den Markt. Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2011 verlief für uns sehr vielversprechend."

Weltmarktposition weiter ausgebaut
„Der STIHL Absatz von Benzinmotorsägen wuchs stärker als die internationalen Märkte – damit konnten wir unsere Weltmarktposition weiter ausbauen", erläuterte Dr. Kandziora. Bei den übrigen Benzinmotorgeräten sorgten bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und vielerorts günstige Witterungsverhältnisse für Wachstumsimpulse. Insgesamt konnte der Produktabsatz in Nord- und Südamerika, Asien sowie in einigen Regionen Osteuropas überdurchschnittlich gesteigert werden. 89,3 Prozent des Umsatzes wurden im Ausland erzielt.

Beschäftigungsniveau wächst, Liquidität erneut gestiegen
Die größte Herausforderung war das unerwartet starke Wachstum in der Produktion, auf das alle Standorte schnell und flexibel reagieren mussten. Der Personalstand in der Gruppe nahm zum Stichtag 31.12.2010 um 3,9 Prozent auf 11.310 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu. Die als Antwort auf die weltweite Wirtschaftskrise 2009 begonnenen Kostensenkungsprogramme setzte STIHL 2010 konsequent fort. Dies führte zu einem erneuten Anstieg der Liquidität. Damit konnten sämtliche Investitionen der Gruppe aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Elektronik: Schwerpunkt der Entwicklungsanstrengungen
Der Schwerpunkt der Entwicklungsanstrengungen lag auch 2010 im Bereich der Elektronik – mit dem Ziel, den Kundennutzen weiter zu verbessern. Die Palette der Akku-Geräte wurde nach der erfolgreichen Einführung der Akku-Heckenscheren ergänzt um zwei Freischneider, ein Blasgerät, zwei VIKING Rasenmäher und die erste akkubetriebene STIHL Motorsäge. Die elektronische Motorsteuerung für benzingetriebene Produkte wurde erstmals für eine STIHL Motorsense angepasst und bei Motorsägen um wesentliche Funktionen erweitert. Für Trennschleifer entwickelte STIHL die erste elektronische Wassersteuerung.

Zukunftsweisende Neuheiten im Produktportfolio
Alle eingeführten Akkugeräte werden von den Kunden sehr gut angenommen. Auch in diesem Frühjahr kommen etliche Produktneuheiten auf den Markt. Bei den Benzinheckenscheren sind das die STIHL HS 46 und HS 46 C-E für private Haus- und Gartenbesitzer sowie die HS 56 C-E für Profis in Garten- und Landschaftsbau, Grundstückspflege sowie Landwirtschaft. Mit einem Gewicht von nur 4 Kilogramm ist die STIHL HS 46 eine der leichtesten Benzinheckenscheren weltweit. Das Sortiment an Benzinmotorsägen erweitert seit kurzem die STIHL MS 241 C-M. Sie ist die erste Motorsäge, die serienmäßig über M-Tronic verfügt. Dieses vollelektronische Motormanagement regelt präzise Zündzeitpunkt sowie Kraftstoffdosierung und sorgt damit in jedem Betriebszustand der Maschine für beste Motorleistung. Als leichteste Profi-Motorsäge von STIHL stellt sich die neue STIHL MS 201 vor, die lediglich 3,9 Kilogramm auf die Waage bringt (Gewicht der Motoreinheit ohne Führungsschiene und Sägekette). Für den Einsatz in der professionellen Baumpflege ist das Leichtgewicht auch als Spezialausführung MS 201 T mit oben liegendem Handgriff (Top Handle) erhältlich. Bei den Motorsensen überzeugen die neuen Modelle STIHL FS 240 C-E und FS 260 C-E mit vereinfachter Startlogik und verbesserter Arbeitsergonomie. Wie die bereits genannten Benzinmotorsägen sind sie mit dem besonders sparsamen STIHL 2-MIX-Motor ausgestattet.

Das Aufsitzmäher-Sortiment von VIKING ergänzt der neue VIKING MR 4082, der kürzlich den international renommierten „red dot product design award 2011" gewann. Verliehen wurde der rote Punkt für „kluges Produktdesign" nach Beurteilungskriterien wie Innovationsgrad, Funktionalität, Ergonomie, Langlebigkeit und ökologische Verträglichkeit. Der wendige „Reitermäher" mit einem Wendekreis von nur 65 Zentimetern ist auf die Ansprüche von Hobbygärtnern ausgerichtet und eignet sich für Rasenflächen von bis zu ca. 4.000 Quadratmetern.

Stammhaus wächst um 18,5 Prozent, Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt
Auch das deutsche Stammhaus, also die sieben produzierenden Werke in Deutschland, profitierte von der weltweiten Erholung. Hier kletterte der Umsatz um 18,5 Prozent auf 801,2 Millionen Euro. Die Exportquote stieg leicht auf 87,6 Prozent. Das Investitionsvolumen sank geringfügig um 1,5 Millionen Euro auf 48,1 Millionen Euro. Erhebliche Mittel flossen in die am Waiblinger Standort konzentrierte Forschung und Entwicklung zur Erweiterung des Produktsortiments.

Im Stammhaus stieg der Personalstand im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent auf 3.874 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon arbeiteten 2.925 Beschäftigte in Waiblingen, 590 in Prüm-Weinsheim, 301 in Ludwigsburg und 58 in Wiechs am Randen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten im Rahmen Ihrer Kapitalbeteiligung am Unternehmen für 2010 eine Gewinnbeteiligung von 10 Prozent Ihres gezeichneten Kapitals. Alle Stammmitarbeiter erhalten zusätzlich eine Erfolgsprämie in Höhe von 50 Prozent eines Monatsgehalts; der Mindestbetrag liegt bei 1.350 Euro. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist leicht gestiegen und liegt bei 15,8 Jahren. Der Vorstandsvorsitzende freut sich, dass 70 Prozent der Belegschaft am Ideenmanagement „ideeplus" teilnahmen: „Wir erzielten damit eine Rekordeinsparung von 1,9 Millionen Euro und belohnten unsere findige Belegschaft mit Prämien in Höhe von über 400.000 Euro."

Mitarbeiterfeste und Kundenfeiern – 85 Jahre STIHL
STIHL wurde 1926 von Andreas Stihl als Einmann-Betrieb gegründet und hat sich bis heute zu einer weltweiten Unternehmensgruppe entwickelt. Dr. Kandziora freut sich auf die Feiern mit Mitarbeitern und Kunden: „Als Dank für das große Engagement unserer Belegschaft veranstalten wir am 16. Juli 2011 auf dem Firmengelände von Werk 2 in Waiblingen-Neustadt ein großes Mitarbeiterfest." Zu diesem Mitarbeiterfest werden alle Beschäftigten aus Waiblingen, Ludwigsburg und Wiechs am Randen mit Partnern, Partnerinnen und Kindern eingeladen sowie Rentnerinnen und Rentner. Für die Jubiläumsfeier mit internationalen Kunden werden im Oktober 220 Gäste aus 75 Ländern erwartet. Darüber hinaus stehen 2011 weitere Firmenjubiläen und Mitarbeiterfeste an: Das Werk in Wiechs am Randen feiert im September sein 50-jähriges Bestehen, und das STIHL Magnesium-Druckgusswerk in Prüm-Weinsheim begeht im Juni sein 40. Jubiläum.

Deutscher Markt auf Wachstumskurs
Im deutschen Markt konnte der Umsatz 2010 um 2,3 % gesteigert werden, nachdem STIHL hier bereits im Krisenjahr 2009 um 4 % gewachsen war. Am Ende des ersten Quartals 2011 liegt der Umsatz in Deutschland deutlich über Vorjahresniveau. „Ein wahres Produktfeuerwerk von STIHL und VIKING, starke Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen und günstige Wetterverhältnisse tragen zu der positiven Entwicklung bei", so Vorstandsvorsitzender Dr. Kandziora. Zahlreiche neue Produkte von STIHL und VIKING konnten die Kunden vor wenigen Tagen in ganz Deutschland testen: beim bundesweit ersten STIHL-Test-Tag am 9. April. Kunden und teilnehmende Fachhändler waren begeistert.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Wachstumskurs auch im deutschen Markt fortsetzen werden. Die Menschen wollen sich in ihrem Garten wohlfühlen, der Garten wird immer mehr zum zweiten Wohnzimmer. Und bei der Gartenpflege schätzen die Kunden besonders die Qualitätsprodukte von STIHL und VIKING", hob Dr. Kandziora hervor.

Vorstandsvorsitzender optimistisch für 2011
STIHL geht im Vergleich zum Wettbewerb gestärkt aus der Krise hervor. Der Vorstandsvorsitzende sieht darin ein Ergebnis der erfolgreichen Unternehmensstrategie: „Wir haben in der Krise Kosten gesenkt, aber nicht bei unseren wichtigen Investitionen in Produkte, Zukunftstechnologien und Märkte gespart. Im Gegenteil – gerade in der Krise haben wir unsere Entwicklungsanstrengungen noch verstärkt."

Dr. Kandziora blickt optimistisch in die Zukunft und plant für das laufende Jahr weiteres Wachstum, allerdings unterhalb der Steigerungsrate von 2010. Er erwartet eine vorerst kräftige Weltkonjunktur. Dämpfende Impulse könnten dabei von steigenden Preisen für Vorprodukte ausgehen. „2011 hat sehr gut begonnen. Trotzdem müssen wir die Entwicklung der Märkte sehr gut beobachten und Flexibilität vorhalten."

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    Der Vorstand der STIHL AG bei der Bilanzpressekonferenz 2011 (v.l.n.r. Wolgang Zahn, Dr. Klaus Detlefsen, Jürgen Steinhauser, Dr. Betram Kandziora)

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    STIHL Bilanzpressekonferenz 2011 in Waiblingen

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