Waiblingen, 13.09.2011

STIHL wächst und präsentiert Weltneuheit - Rekordvolumen bei Investitionen

In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres hat die STIHL Unternehmensgruppe einen Umsatz von 1.825 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Plus von 11,3 Prozent (12,2 Prozent bei unveränderten Wechselkursen). Bei der Herbst-Pressekonferenz stellte das Unternehmen den weltweit ersten Trennschleifer mit elektronischer Einspritzung vor. „Unser neues Produkt ist eine Weltneuheit, die die Motorentechnologie in unserer Branche revolutionieren wird", betonte der STIHL Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora. Die STIHL Gruppe wird in diesem Jahr erstmals deutlich über 200 Millionen Euro in den weltweiten Fertigungs- und Vertriebsverbund investieren. „Mit diesem größten Investitionsvolumen seit Bestehen des Unternehmens bereiten wir uns auf künftiges Wachstum vor", so Dr. Kandziora.

Deutlicher Absatzzuwachs und Beschäftigungsplus
Bei STIHL Produkten wurden überdurchschnittliche Absatzzuwächse bei Motorsägen und allen Motorgerätesparten erzielt. Auch das VIKING Absatzvolumen legte zweistellig zu. Insgesamt sind die BRIC-Staaten verhältnismäßig stark gewachsen. Bei der Umsatzentwicklung wurde der negative Kurseffekt des relativ schwachen US-Dollar durch die Stärken anderer Währungen – wie Brasilianischem Real, Australischem Dollar oder Schweizer Franken – weitgehend ausgeglichen. Aufgrund des gestiegenen Produktionsvolumens nahm auch die Beschäftigung zu: Zum 31. August 2011 wuchs der Personalstand um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresstichtag auf 11.901 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Deutsches Stammhaus wächst, Versprechen an Auszubildende
Der Umsatz des deutschen Stammhauses, also der ANDREAS STIHL AG & Co. KG, nahm mit 12,9 Prozent noch stärker zu als der Gruppenumsatz und lag im Zeitraum Januar bis Ende August bei 570 Millionen Euro. Aufgrund des starken Wachstums in der Produktion übernahm das Stammhaus bis September 100 befristet Beschäftigte in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. „Wir freuen uns, 100 bisher befristet beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit der Übernahme in die Stammbelegschaft eine dauerhafte Perspektive bei STIHL bieten zu können", erklärte Dr. Kandziora. Insgesamt stieg der Personalstand im Stammhaus um 5,9 Prozent, so dass die Mitarbeiterzahl Ende August bei 4.013 lag – davon arbeiten 3.004 in Waiblingen, 321 in Ludwigsburg, 622 in Prüm-Weinsheim und 66 in Wiechs am Randen. In diesem Jahr werden bis Oktober 60 junge Menschen ihre Ausbildung im Stammhaus antreten. Insgesamt arbeiten hier 210 Auszubildende. Allen interessierten und geeigneten Auszubildenden, die ihre Ausbildung 2011 abschließen, wurde ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten. Darüber hinaus gibt der STIHL Vorstandsvorsitzende schon für 2012 ein Versprechen ab: „Auch im nächsten Jahr werden wir alle interessierten und geeigneten Auszubildenden, die Ihre Ausbildung zum Abschluss bringen, übernehmen."

Weltneuheit elektronische Einspritzung
Zur Saison 2011/2012 wartet STIHL mit einer Weltneuheit auf: dem neuen Trennschleifer STIHL TS 500i. Er ist nicht nur das international erste Produkt seiner Gattung mit elektronisch gesteuerter Einspritzung, sondern gleichzeitig das erste handgetragene Motorgerät überhaupt, das die zukunftsweisende Motorentechnik nutzt. Die STIHL Einspritzung mit Kennfeldsteuerung ermittelt in jedem Betriebszustand kontinuierlich und punktgenau Gemischbildung, Einspritzmenge, Einspritz- und Zündzeitpunkt. Vorstandsvorsitzender Dr. Kandziora ist überzeugt von der neuen Technologie: „Sie sorgt für höchsten Startkomfort und permanent optimale Motorleistung bei exzellentem Lauf- und Beschleunigungsverhalten sowie für einen sparsamen Kraftstoffverbrauch und geringe Abgaswerte. Mit dem STIHL TS 500i lassen sich künftig selbst härteste Trennaufgaben so komfortabel und effizient wie nie zuvor bewältigen. Weil es ohne Vergaser auskommt, zeichnet sich das hochinnovative Kraftpaket nicht zuletzt durch deutlich mehr Leistung im gleichen Bauraum und damit ein hervorragendes Leistungsgewicht aus."
Im Segment Motorsägen präsentiert STIHL zur neuen Saison sechs neue Produkte. Die kompakte, sehr leichte Motorsäge MS 150 C-E wiegt lediglich 2,8 Kilogramm und eignet sich für Handwerk, Obst- und Gartenbau sowie anspruchsvolle Privatanwender beim Holzbau, der Pflege von Spalierbäumen oder dem Zurichten von kaminofengerechtem Brennholz. In der Tophandle-Version STIHL MS 150 TC-E erleichtert die Säge das Arbeiten in der professionellen Baumpflege. Neben den Benzinmotorsägen kommen vier neue Elektro-Modelle auf den Markt: Die STIHL MSE 150 C-Q und MSE 170 C-Q wurden für Freizeithandwerker zur Anwendung rund um das Haus und im Garten entwickelt. Die leistungsstärkeren Modelle der gleichen Baureihe MSE 190 C und MSE 210 C sind auf die Ansprüche von Profis im Bau- und Ausbauhandwerk, in Zimmereien, im Renovierungsgewerbe oder in der Landwirtschaft abgestimmt. Mit dem  STIHL Laser 2-in-1 er-halten Motorsägennutzer ein praktisches Zubehör, das – am Griffrohr der Motorsäge befestigt – beim Baumfällen das Peilen der Fallrichtung und beim Brennholzschneiden das Abmessen der Scheitlänge vereinfacht. Auch dies ist eine Weltneuheit. Mit den Modellen STIHL FS 490 C-EM, FS 510 C-EM und FS 560 C-EM geht die nächste Profi-Freischneider-Generation von STIHL an den Start. Die Geräte erfüllen die Ansprüche von Anwendern in der Landschafts- und Forstpflege. Die neuen Elektro-Heckenscheren STIHL HSE 42 und HSE 52 empfehlen sich als Helfer im privaten Hausgartenbereich.

Deutscher Markt: auf Wachstumskurs
Nachdem STIHL im Jahr 2010 bereits einen Rekordumsatz erzielt hat, ist die Umsatzentwicklung im deutschen Markt weiterhin erfreulich. Ende August liegt der Umsatz in Deutschland deutlich über Vorjahresniveau. Die Nachfrage nach den neuen STIHL Akku Produkten hat hier die Erwartungen übertroffen. Doch auch bei Geräten mit Verbrennungsmotor und Elektromotor sind deutliche Zuwachsraten zu verzeichnen. Dr. Kandziora sieht ebenfalls eine positive Entwicklung beim Verkauf von VIKING Rasenmähern und Rasentraktoren: „Die Premiumstrategie trifft die Erwartungen unserer Kunden – mit Qualität, Ergonomie und Design." Insgesamt ist er optimistisch für die weitere Geschäftsentwicklung im deutschen Markt: „Ich erwarte auch für das Gesamtjahr durch die Einführung neuer Produkte und starke Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen ein erfreuliches Umsatzwachstum hierzulande."

Gute Aussichten trotz Konjunkturabschwächung
Der konjunkturelle Aufschwung in der Weltwirtschaft hat nach Einschätzung von Dr. Kandziora an Tempo verloren. Beim Absatz eigener Produkte für Landschafts- und Gartenpflege sowie Forstwirtschaft und Bauindustrie sieht er mittel- und langfristig erhebliches Wachstumspotential. Besonders in den Schwellenländern werde die Nachfrage langfristig deutlich steigen. „Die STIHL Gruppe wird in diesem Jahr die 2,5-Milliarden-Euro-Umsatzschwelle übertreffen. Das Consumersegment mit Produkten in Premium-Qualität wird immer wichtiger. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch unsere Akkugeräte bei Kunden, die besonderen Wert auf Produktkomfort legen", so Dr. Kandziora. „Mit den hohen Investitionen in unseren weltweiten Fertigungsverbund sichern wir die Kapazitäten für weitere Produktionssteigerungen."

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  • Der Vorstand der STIHL AG
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    Der Vorstand der STIHL AG bei der Herbstpressekonferenz 2011 (v.l.n.r. Wolgang Zahn, Dr. Klaus Detlefsen, Jürgen Steinhauser, Dr. Betram Kandziora, Pressesprecher Dr. Stefan Caspari)

  • STIHL Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora
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