Waiblingen, 05.10.2005

STIHL wächst und schafft 10% mehr Beschäftigung weltweit

Die STIHL Gruppe wächst 2005 noch stärker als im vergangenen Jahr, in dem das Umsatzwachstum über das ganze Jahr 6 Prozent betrug. So konnte von Januar bis August des laufenden Jahres ein Umsatz von 1.210 Millionen Euro erzielt werden, was einem Wachstum von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das Umsatzplus geht hauptsächlich auf Mengensteigerungen beim Absatz zurück. Wechselkursänderungen haben nur einen geringen Einfluss (+0,4%) auf das Umsatzvolumen.

Starkes Umsatzplus auf amerikanischem Kontinent
Der Auslandsanteil beim Umsatz liegt bei fast 90 Prozent. Die größten Umsatzzuwächse wurden in Amerika - sowohl Nord- als auch Lateinamerika -, Deutschland, Frankreich sowie in einigen ost- und südosteuropäischen Ländern erzielt. Im deutschen Markt entwickelten sich der Gartengerätebereich und vor allem der Forstsektor besonders positiv. Eine Jahrhundertdürre in Spanien/Portugal führte auf der iberischen Halbinsel zu Umsatzeinbußen.

VIKING macht Sprung nach vorn
Bei den Produkten der grünen Marke VIKING - österreichische Tochter der STIHL Gruppe im Gartengerätebereich - konnte europaweit ein deutliches Umsatzplus verbucht werden. Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora bei der STIHL Herbst-Pressekonferenz: "Umsatz- und Marktanteilsgewinne beweisen die Richtigkeit von Premiumstrategie und exklusivem Vertriebskonzept über den servicegebenden Fachhandel. Mit VIKING wollen wir im Fachhandel die Nummer 1 bei handgeführten Rasenmähern in Deutschland werden."

Deutsches Stammhaus legt bei Produktion zu
Auch der Umsatz des Stammhauses, der ANDREAS STIHL AG & Co. KG, legte zu und wuchs um 8 Prozent auf 508 Millionen Euro. Das Stammhaus umfasst die sieben produzierenden Werke in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten hier mehr Motorsägen sowie deutlich mehr Motorgeräte und Schienen gefertigt werden.

10 Prozent mehr Beschäftigung weltweit
Weltweit stieg die Menge der produzierten Motoreinheiten, Schienen und Ketten zweistellig. Der Personalstand konnte in der STIHL Gruppe um 10 Prozent auf 8.457 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeweitet werden. Im deutschen Stammhaus wuchs die Beschäftigung um 6 Prozent auf 3.715 Beschäftigte. Dies ist ein Anstieg um 210 Mitarbeiter. Vorstandsvorsitzender Dr. Kandziora: "Neben dem Umsatzwachstum erfüllt uns das Beschäftigungsplus mit besonderer Freude - gerade auch am Standort Deutschland." Zum 31. August 2005 waren 2.780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Waiblingen, 306 in Ludwigsburg, 567 in Prüm Weinsheim und 62 in Wiechs am Randen tätig.

Ausbildung genießt strategischen Stellenwert
Auch 2005 beträgt die Ausbildungsquote im STIHL Stammhaus 6,2 Prozent, was nach wie vor über dem Industriedurchschnitt liegt. 222 junge Menschen absolvieren derzeit ihre Ausbildung im Stammhaus, das kürzlich 1 Million Euro in das neue Waiblinger Ausbildungscenter investiert hat. Ausbildung hat bei STIHL eine 65-jährige Tradition und genießt auch künftig einen strategischen Stellenwert in der Unternehmenspolitik. Das Interesse an einer Ausbildungsstelle bei STIHL nimmt zu. So gingen nach dem Tag der Ausbildung im Juli, bei dem rund 1.600 Gäste das neue Ausbildungscenter besuchten, deutlich mehr Anfragen für 2006 ein.

Neue Produkte noch 2005
Bis Ende 2005 wird STIHL einige neue Produkte auf den Markt bringen. So z.B. die neuen Heckenscheren STIHL HS 81 R/T und die HS 86 R/T, die sich durch hohe Schnittleistung bei gleichzeitig geringem Gewicht, niedriger Vibration und hohem Bedienkomfort auszeichnen. Mit dem neuen Zweitakt-Motorenöl HP Super werden durch eine saubere Verbrennung Ablagerungen im Motor minimiert. Die Schmierfähigkeit gewährleistet selbst bei dauerhaft hoher Beanspruchung zuverlässigen Verschleißschutz des Motors. Außerdem wurde die neue Führungsschiene STIHL Carving für Motorsägen entwickelt, die professionellen Baumpflegern oder Motorsägen-Holzschnitzern exaktes und müheloses Schneiden enger Radien ermöglicht.

"Made by STIHL" auch in China sichergestellt
Für die restlichen Monate des laufenden Jahres erwartet STIHL eine positive Entwicklung auf vergleichbarem Niveau wie von Januar bis August. Auch die Planungen für 2006 sehen ein deutliches Wachstum vor. "Um mit dem künftigen Wachstum Schritt halten zu können, erweitern wir unsere Fertigungskapazitäten - so auch am neuen Standort in China. Wir lassen dort nicht einfach produzieren, sondern fertigen Produkte in eigener Regie mit einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft unter deutscher Leitung. So stellen wir kompromisslose Qualität "Made by STIHL" auch in China sicher", betont Dr. Kandziora. Für die Attraktivität des Fertigungsstandortes Deutschland hofft der Vorstandsvorsitzende auf einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel: "Um Beschäftigung am Standort Deutschland zu sichern, ist ein mutiger Reformkurs überfällig. Die Politiker müssen nun ihrer Verantwortung nachkommen und im Bundestag eine stabile Koalition finden, die die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes spürbar verbessert.

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

Bildtext:
Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora berichtet den Journalisten über den Geschäftsverlauf von STIHL.

Foto: STIHL (Abdruck honorarfrei/Belegexemplar erbeten)

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