Waiblingen, 11.05.2005

STIHL wächst weiter durch Premiumstrategie

STIHL wächst weiter durch Premiumstrategie

  • Absatz, Umsatz und Beschäftigung 2004 weiter gestiegen
  • Weltweit über 300 Arbeitsplätze geschaffen

Der Umsatz der STIHL Gruppe stieg 2004 um 6 Prozent auf 1.621 Millionen Euro. Dieses weltweite Umsatzplus ist allein auf deutliche Absatzsteigerungen zurück zu führen. Bei unveränderten Wechselkursen im vergangenen Jahr hätte der Umsatz sogar rund 9,3 Prozent höher gelegen. Auch 2004 war die Ertragssituation zufrieden stellend. Vorstandssprecher Dr. Bertram Kandziora bei der Bilanzpressekonferenz der STIHL Gruppe in Waiblingen am 11.05.2005: "Dieses erfreuliche Wachstum bestätigt unsere Premiumstrategie: Unsere Kunden wissen die weltweit kompromisslose Qualität unserer Produkte und den exzellenten Service durch den Fachhandel sehr zu schätzen."

Hoher Auslandsanteil, Beschäftigung um 4,1% gestiegen
Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 88 Prozent. Die stärksten Absatzzuwächse bei den Motorsägen waren in Amerika, Australien sowie in einigen süd- und osteuropäischen Ländern zu verzeichnen. Bei den verkauften Motorgeräten fielen die Zuwachsraten in Süd- und Osteuropa sowie in Lateinamerika überdurchschnittlich hoch aus. Motorsägen legten insgesamt um 10 Prozent und Motorgeräte um 6 Prozent gegenüber Vorjahr zu. Durch die Erweiterung der EU zum 1. Mai 2004 erhöhte sich der EU-Anteil am Gesamtumsatz auf nahezu 46 Prozent.

Das Absatzwachstum führte weltweit zu einem Produktionsanstieg von Motorsägen, Motorgeräten, Schienen und Ketten. Der Personalstand in der STIHL Gruppe wuchs im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent auf 7.880 Beschäftigte.

Höheres Investitionsvolumen
2004 betrug das Investitionsvolumen in der Gruppe 114 Millionen Euro (2003: 110 Millionen Euro). Davon entfielen 65 Prozent auf die verbundenen Unternehmen im In- und Ausland und 35 Prozent auf das Stammhaus. 87 Prozent der gesamten Investitionen flossen in die Produktionsgesellschaften und dienten dort insbesondere der Erweiterung und Modernisierung der Fertigungsanlagen. In Neubauten zur Kapazitätserweiterung und Modernisierung wurde vor allem im Stammhaus (Entwicklungszentrum) und in das Schweizer Kettenwerk investiert.

Auch im deutschen Stammhaus mehr Beschäftigung
Das deutsche Stammhaus, die ANDREAS STIHL AG & Co. KG, erzielte 2004 einen Umsatz von 718 Millionen Euro und lag damit um 4,3 Prozent über Vorjahresniveau. Die Exportquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozentpunkte auf 86,9 Prozent erhöht. Im Gegensatz zur STIHL Gruppe verkaufte das Stammhaus auch im Jahre 2004 in absoluten Zahlen mehr Motorsägen als Motorgeräte. Die abgesetzten Stückzahlen von Motorsägen blieben auf der Höhe des Vorjahres, während die der Motorgeräte um 3,5 Prozent zulegten. Die Stammhausbelegschaft wuchs um 2,3 Prozent auf 3.559 Beschäftigte. Zum Stichtag 31.12.2004 arbeiteten 2.649 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Waiblingen, 572 in Prüm, 283 in Ludwigsburg und 55 in Wiechs am Randen. Auch 2004 wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stammhauses am Erfolg des Unternehmens beteiligt und erhielten eine Prämie in Höhe von 65 Prozent eines Monatslohns bzw. -gehalts.
Der Mindestbeitrag für Mitarbeiter in Vollzeit betrug 1.750 Euro. Die Ausbildungsquote liegt mit 6,2 Prozent nach wie vor deutlich über Branchendurchschnitt. Zum Jahresende 2004 waren im Stammhaus 219 Auszubildende beschäftigt. Neu eingestellt wurden 64 junge Leute. Allen 60 Azubis, die ausgelernt haben, wurde ein Arbeitsplatz angeboten.

Absatzwachstum für 2005 erwartet
Für das laufende Jahr erwartet Vorstandssprecher Dr. Kandziora weiteres Absatzwachstum: "Besonders die Neuheiten bei unseren Motorsägen und Motorgeräten lassen mich optimistisch in die Zukunft blicken." Und: "Wir verfolgen auch weiterhin unsere Premiumstrategie und werden uns am Wettbewerb mit Billigprodukten nicht beteiligen."

Erweiterung der Produktion
Um mit dem steigenden Absatz Schritt halten zu können, werden die Produktionskapazitäten weltweit ausgebaut. In Qingdao am Standort China wird eine neue Fertigung aufgebaut. Spatenstich für die neue Fabrik ist für Herbst 2005 geplant. Ein Jahr später sollen dort die ersten Geräte gefertigt werden - für den Weltmarkt. Bei der Qualität der in China gefertigten Produkte "werden keine Abstriche gemacht, denn auch dort gilt das Qualitätsversprechen Made by STIHL", so Dr. Kandziora.

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

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