Waiblingen, 06.02.2009

STIHL warnt vor gefälschten Sägen

Die deutsche Kriminalpolizei meldet aus verschiedenen Bundesländern seit Ende Januar 2009 täglich neue Fälle von gefälschten Motorsägen. Im Internet oder durch „fliegende Händler", die aus dem Auto heraus verkaufen, werden gefälschte STIHL Sägen angeboten. Die Motorsägen ähneln insbesondere durch ihre orange/hellgraue Farbgestaltung den Original STIHL Produkten. Potenzielle Käufer werden durch Anbringen von gefälschten Aufklebern mit der Marke „STIHL" getäuscht.  STIHL warnt dringend vor diesen gefälschten  Produkten und empfiehlt Beratung und Kauf im Fachhandel.

STIHL Qualität nur im Fachhandel
Der Kunde kann in vielen Fällen nur schwer ein Original von einer Fälschung unterscheiden. Doch bereits geringe Mängel können bei gefälschten Motorgeräten zu schwerwiegenden Sicherheitsrisiken führen. Funktioniert beispielsweise die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Kettenbremse bei einer Motorsäge nicht, so kann das zu lebensgefährlichen Verletzungen führen. Auch Leistung, Abgaswerte und Lebensdauer der Nachbauten entsprechen nicht dem STIHL Qualitätsstandard. „Wir vertreiben unsere Produkte ausschließlich im Fachhandel, der Originalität, Service und Beratung gewährleistet. Hier geht der Kunde absolut sicher, dass er keine billigen Nachbauten, sondern 100-prozentige STIHL Qualität erhält ", betont der STIHL Vorstandsvorsitzende, Dr. Bertram Kandziora.

STIHL Maßnahmen gegen Fälscher
STIHL meldet gewerbliche Schutzrechte auf allen wichtigen Märkten an und setzt sich damit erfolgreich gegen Nachahmer zur Wehr. Durch Geschmacksmuster schützt STIHL das Aussehen der Produkte, durch Copyright die Gestaltung von Verpackungen für Motorsägen und Bedienungsanleitungen. Seit 2003 meldet STIHL etwa 80 Prozent der Erfindungen auch in China, dem Herstellort fast aller Plagiate, zum Patent an. Die Marke STIHL ist in über 160 Ländern der Welt eingetragen. Außerdem hat STIHL Grenzbeschlagnahmeanträge bei verschiedenen Zollbehörden in der EU gestellt, die unberechtigte Ein- oder Ausfuhr von Produkten und Teilen verhindern sollen. Die Verstöße werden durch Rechtsanwälte und Detektive, besonders in China, verfolgt. Auch auf Messen, im Internet und in Fachzeitschriften wird nach Fälschungen gefahndet.

STIHL gewinnt Fall in China
Den jüngsten Erfolg erzielte STIHL Ende 2008 im Fall des chinesischen Herstellers „Swool Power Machinery Co., Ltd.", der von STIHL wegen Patentverletzung vor einem chinesischen Gericht verklagt wurde. Bereits in erster Instanz wurde Swool zur Unterlassung der Herstellung des Tankverschlusses an einer Motorsäge und zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von RMB 150.000 verurteilt. Swool hatte daraufhin Berufung eingelegt und beim Patentamt einen Vernichtungsantrag zur Löschung des Patents gestellt. Dieser Antrag wurde zurückgewiesen und das Urteil in zweiter Instanz bestätigt. Obwohl die Gerichte erster und zweiter Instanz am Sitz der Firma Swool ansässig sind, wurden die Entscheidungen schnell und eindeutig gefällt. Entgegen der üblichen Praxis verkündete das Gericht unmittelbar nach der mündlichen Verhandlung das Urteil.

(Bei Abdruck Belegexemplar erbeten)

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