Waiblingen, 30.01.2013

STIHL weiht neues Logistikgebäude für Schweizer Kettenwerk ein

Im schweizerischen STIHL Kettenwerk am Standort Wil, Kanton St. Gallen, wurde ein neues Logistikgebäude mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 18 Millionen Schweizer Franken eingeweiht. Der Neubau wurde in einer Bauzeit von nur 10 Monaten errichtet. „Mit der zusätzlichen Lagerfläche und der modernen Betriebstechnik steigern wir die Leistungsfähigkeit unseres Kettenwerks und können nun noch schneller unsere anspruchsvollen Kunden mit unseren Schweizer Qualitätsketten versorgen", so Dr. Nikolas Stihl, Vorsitzender von STIHL Beirat und Aufsichtsrat, bei der Einweihung am 30. Januar 2013. Das neue Gebäude bietet eine Gesamtnutzfläche von 5.700 Quadratmetern und wird mit Erdwärme umweltschonend betrieben.

Weiter auf Wachstumskurs
STIHL produziert seit 1974 Sägeketten in der Schweiz, am Standort Wil. Der Kettenabsatz in Wil stieg kontinuierlich, so dass nach mehreren Erweiterungen eine zweite Produktionsstätte 2008 im nahen Bronschhofen gebaut werden musste. Mit diesem neuen Werk sorgte das Unternehmen für zusätzliche Fertigungskapazitäten; die Produktion von Sägeketten konnte in den vergangenen Jahren weiter gesteigert werden. Die vorhandenen Logistikflächen stießen aufgrund des weiteren Wachstums in den letzten Jahren erneut an ihre Grenzen, so dass eine Erweiterung und damit ein Neubau notwendig wurde. Der Vorstandsvorsitzende von STIHL, Dr. Bertram Kandziora, rechnet auch in Zukunft mit weiterem Wachstum: „Mittelfristig, aber auch in diesem Jahr, gehen wir von höheren Absätzen aus. Unsere Sägeketten erfreuen sich weltweit zunehmender Beliebtheit - auch bei Kunden anderer Motorsägenmarken."

Wettbewerbsnachteil des starken Schweizer Franken ausgleichen
Die bestehende Logistik wird in das neue Gebäude verlegt. STIHL nutzt die frei werdende Fläche, um die Produktionsprozesse im Wiler Kettenwerk weiter zu optimieren und den Produktionsstandard den neuen Erkenntnissen aus dem Kettenwerk in Bronschhofen anpassen zu können. Die damit verbundene Steigerung der Produktivität wird auch genutzt, um den Wettbewerbsnachteil durch den starken Schweizer Franken zu kompensieren. Die Schweizer Ketten werden in 160 Länder exportiert.

Umweltschutz durch Nutzung von Erdwärme
Bei dem Neubau wurden 4.200 Kubikmeter Beton und 550 Tonnen Bewehrungsstahl verarbeitet, außerdem 90 Kilometer Elektrokabel verlegt. Um die Planung einer kurzen Bauzeit einzuhalten, waren bis zu 120 Bauleute an einem Tag auf der Baustelle. Für Heizung und Kühlung des Gebäudes wurde auf den Einsatz fossiler Brennstoffe verzichet und ein Erdwärmekonzept umgesetzt. Dabei wird die Heizleistung aus dem Erdreich entnommen. Im Hochsommer wird die Wärmepumpe auf Kältebetrieb umgeschaltet und die anfallende Abwärme wird zur Regeneration des Erdsondenfelds ins Erdreich eingespeichert. Die Energiebezugsmenge kann damit gesenkt und die Umwelt geschont werden.

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  • Der STIHL Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Nikolas Stihl durchschneidet das Band.
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    Dr. Nikolas Stihl, Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzender der STIHL Gruppe, durchtrennt das Band zur Eröffnung des neuen Gebäudes.

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    Dr. Nikolas Stihl, Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzender der STIHL Gruppe, durchtrennt das Band zur Eröffnung des neuen Gebäudes.

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