Waiblingen, 03.11.2016

STIHL wird mit Gedenktafel am ehemaligen Firmensitz in Bad Cannstatt geehrt

„A. Stihl Maschinenfabrik": So stand es von 1930 bis 1944 in großen Buchstaben über der Einfahrt zum Firmengelände vom „Vater der Motorsäge" Andreas Stihl in Stuttgart-Bad Cannstatt. Heute jedoch sieht man von diesen Gebäudekomplexen nichts mehr. Der Verein Pro Alt-Cannstatt ehrte nun am 3. November 2016 die Firma STIHL mit einer Gedenktafel an dem Wohnhaus Hallstraße 65, das heute auf dem ehemaligen Firmengelände steht. Mit seinen Gedenktafeln erinnert der Verein an wichtige Persönlichkeiten, Firmen und Ereignisse aus der Geschichte des ältesten Stadtteils Stuttgarts. „Die Cannstatter können stolz darauf sein, dass so viele technische Innovationen und Produkte wie die der Firma STIHL von hier ausgegangen sind", sagte Olaf Schulze, Vorsitzender von Pro Alt-Cannstatt.

Tafel-Enthüllung kurz vor dem 120. Geburtstag von Firmengründer Andreas Stihl
Hans Peter Stihl, persönlich haftender Gesellschafter und Sohn des Firmengründers Andreas Stihl, betonte bei der feierlichen Enthüllung der Tafel: „Ich freue mich ganz besonders, dass gerade im 90. Jubiläumsjahr der STIHL Firmengeschichte mit dieser Gedenktafel unserer Stuttgarter Wurzeln auf so eine besondere Art gedacht wird." Die Tafel wurde rechtzeitig vor dem 10. November enthüllt. An diesem Tag jährt sich dieses Jahr der Geburtstag des Firmengründers Andreas Stihl zum 120. Mal.

„A. Stihl Ingenieurbüro" wuchs in Cannstatt zur stattlichen Maschinenfabrik
1930 zog es den jungen Ingenieur Andreas Stihl, der sich erfolgreich auf die Produktion von Baumfällmaschinen und Motorsägen spezialisiert hatte, aus der Enge des Stuttgarter Talkessels in das industriell geprägte Cannstatt, um zu expandieren: Aus dem kleinen Ingenieurbüro mit einer Werkstatt erwuchs hier eine stattliche Fabrik. Hans Peter Stihl, der selbst in Bad Cannstatt aufwuchs, steuerte in seiner Rede am historischen Ort eigene Erinnerungen bei, als er erzählte: „Hier machte ich schon als kleiner Bub meine ersten Erfahrungen mit Produktion und Technik. Daher interessierten mich bald alle technischen Dinge und ihre Funktionsweisen ganz ungemein. Schon hier auf dem Hofgelände der Cannstatter Maschinenfabrik war mir als kleiner Junge klar, dass ich einmal im väterlichen Betrieb arbeiten würde."

Heute ist STIHL die meistverkaufte Motorsägenmarke der Welt
Der Umzug nach Cannstatt zeigte sich als unternehmerisch wichtiger Schritt in der Firmengeschichte. „Hier konnten erstmals größere Stückzahlen unserer Motorsägen für den weltweiten Markt produziert werden. Bald darauf wurden unsere Sägen bereits bis nach Russland, Japan und in die USA verkauft", erklärte Hans Peter Stihl. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände in Bad Cannstatt jedoch komplett zerstört. Bis 1952 blieb Bad Cannstatt Sitz der Firma. Mittlerweile ist der Stammsitz in Waiblingen und STIHL ist in über 160 Ländern der Erde vertreten. Aus den Anfängen der Cannstatter Maschinenfabrik von damals entstand die meistverkaufte Motorsägenmarke der Welt.

Downloads
zur Presseinformation

Bildmaterial:
  • (V. l.) Hans Peter Stihl und Dr. Rüdiger Stihl, Söhne des Firmengründers Andreas Stihl, enthüllten am 3. November die Gedenktafel am ehemaligen Firmensitz von STIHL in Stuttgart-Bad Cannstatt.
    Download Originalfoto (.jpg)2303 x 1535 px, 2.75 MB
    Bildunterschrift:

    (V. l.) Hans Peter Stihl und Dr. Rüdiger Stihl, Söhne des Firmengründers Andreas Stihl, enthüllten am 3. November die Gedenktafel am ehemaligen Firmensitz von STIHL in Stuttgart-Bad Cannstatt.

  • (V.l.) Hans Peter Stihl, der Vorsitzender des Vereins Pro Alt-Cannstatt Olaf Schulze, und Dr. Rüdiger Stihl vor der Gedenktafel, mit der der Verein an wichtige Persönlichkeiten, Firmen und Ereignisse aus der Geschichte Bad Cannstatts, erinnert.
    Download Originalfoto (.jpg)2303 x 1535 px, 2.75 MB
    Bildunterschrift:

    (V.l.) Hans Peter Stihl, der Vorsitzender des Vereins Pro Alt-Cannstatt Olaf Schulze, und Dr. Rüdiger Stihl vor der Gedenktafel, mit der der Verein an wichtige Persönlichkeiten, Firmen und Ereignisse aus der Geschichte Bad Cannstatts erinnert.

  • Das ehemalige Gelände der Maschinenfabrik Andreas Stihl im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt.
    Download Originalfoto (.jpg)1535 x 2126 px, 1.11 MB
    Bildunterschrift:

    Das ehemalige Gelände der Maschinenfabrik Andreas Stihl im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt.

Alle Bilder anzeigen

  • (V. l.) Hans Peter Stihl und Dr. Rüdiger Stihl, Söhne des Firmengründers Andreas Stihl, enthüllten am 3. November die Gedenktafel am ehemaligen Firmensitz von STIHL in Stuttgart-Bad Cannstatt.
    Download Originalfoto (.jpg)2303 x 1535 px, 2.75 MB
    Bildunterschrift:

    (V. l.) Hans Peter Stihl und Dr. Rüdiger Stihl, Söhne des Firmengründers Andreas Stihl, enthüllten am 3. November die Gedenktafel am ehemaligen Firmensitz von STIHL in Stuttgart-Bad Cannstatt.

  • (V.l.) Hans Peter Stihl, der Vorsitzender des Vereins Pro Alt-Cannstatt Olaf Schulze, und Dr. Rüdiger Stihl vor der Gedenktafel, mit der der Verein an wichtige Persönlichkeiten, Firmen und Ereignisse aus der Geschichte Bad Cannstatts, erinnert.
    Download Originalfoto (.jpg)2303 x 1535 px, 2.75 MB
    Bildunterschrift:

    (V.l.) Hans Peter Stihl, der Vorsitzender des Vereins Pro Alt-Cannstatt Olaf Schulze, und Dr. Rüdiger Stihl vor der Gedenktafel, mit der der Verein an wichtige Persönlichkeiten, Firmen und Ereignisse aus der Geschichte Bad Cannstatts erinnert.

  • Das ehemalige Gelände der Maschinenfabrik Andreas Stihl im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt.
    Download Originalfoto (.jpg)1535 x 2126 px, 1.11 MB
    Bildunterschrift:

    Das ehemalige Gelände der Maschinenfabrik Andreas Stihl im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt.

Cookies auf dieser Seite

Wir nutzen Cookies um Ihnen eine bessere Leistung und ein besseres Erlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren ohne Ihre Einstellungen zu ändern, nehmen wir an, dass Sie der Nutzung dieser Cookies zustimmen. Um mehr über die Verwaltung von Cookies zu erfahren, klicken Sie hier.

OK