Städtische Wärmeinseln: Urbanes Grün gegen Hitze
Wie können Städte dem Klimawandel begegnen? Zunehmende Hitze in Städten erfordert wirksame Maßnahmen, um Wärmeinseln abzuschwächen. Gebäudebegrünung und weiteres urbanes Grün können dabei einen wertvollen Beitrag leisten.
Eine über drei Jahre angelegte empirische Studie der TU München zeigt, dass ungefähr 40 Prozent der städtischen Fläche aus Grünflächen bestehen muss, um kühlere Temperaturen zu ermöglichen.
Einer WHO-Studie zufolge haben Stadtparks einen durchschnittlichen Kühleffekt von 1 Grad Celsius, der bis zu 1 Kilometer weit wirken könne. Es reiche allerdings nicht aus, lediglich Bäume zu pflanzen. Diese seien zwar unverzichtbar, können jedoch auch die Durchmischung der Luft in engen Straßenschluchten behindern. Urbanes Grün sei daher strategisch zu planen.