Sandkasten selber bauen: Ein Kinderspiel

Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie mit Holzpalisaden und einer Motorsäge einen Sandkasten einfach selber bauen.

Selbstgebauter Sandkasten: Freude für Kinder und Erwachsene

Das Spielparadies für Kinder und eine Auszeit für Erwachsene: Ein Sandkasten ist eine super Beschäftigung, die Kindern unterschiedlichen Alters viel Spaß bereitet. Ob riesige Sandburgen oder mehrstöckige Sandtorten, die Fantasie der Kinder scheint grenzenlos.

Wer einen Sandkasten selber bauen will, kann später mit Stolz auf das Geleistete zurückblicken. Von der Begeisterung Ihres Kindes ganz zu schweigen! In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie vor dem Bau eines Sandkastens aus Holz achten sollten. Mit etwas Geschick und unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung setzen Sie es spielend um.

Sandkasten selber bauen: Den richtigen Standort wählen

Das Wichtigste vorab: An welchem Standort wollen Sie den Sandkasten bauen?

Zum einen soll er sich in Ihrer Nähe befinden. Ideal wäre ein Platz, der von Ihrer Terrasse oder aus dem Fenster gut sichtbar ist. So bleibt Ihr Kind beim Spielen immer in Sichtweite und unter Kontrolle der Erwachsenen.

Zum anderen wäre ein halbschattiger Ort empfehlenswert. Ist in Ihrem Garten kein schattiger Platz zu finden, hilft der gute alte Sonnenschirm und dient als hervorragender Sonnenschutz für Ihr Kind.

Sandkasten selber bauen: Stein oder Holz?

Es gibt keine einheitliche Regel, woraus ein Sandkasten bestehen sollte. Die Auswahl an Ideen ist groß und reicht von Traktorreifen bis hin zu einem echten Boot.    

Wer Materialien mit natürlicher Herkunft bevorzugt, kann zwischen Stein und Holz wählen. Bevor Sie mit dem Bau Ihres Sandkastens beginnen, sollten Sie die Vor- und Nachteile beider Varianten abwägen.

Steine Holz

Vorteile:

 

  • Optisch schön
  • Witterungsbeständi
  • Stabil
  • Langlebig

 

Vorteile:

 

  • Einladende Optik
  • Angenehme Temperatur bei jedem Wetter
  • Gut als Sitzbank geeignet
  • Einfach zu bauen
  • Beschädigte Bretter sind einfach zu ersetzen

 

Nachteile:

 

  • Mauer für mehr Stabilität ist notwendig
  • Zum Sitzen zu kalt (außer im Hochsommer)
  • Hohe Verletzungsgefahr

Nachteile:

 

  • Empfindlich bei anhaltender Feuchtigkeit
  • Splittergefahr

In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären wir, wie Sie einen Sandkasten aus Holz selber bauen können.

Sandkasten selber bauen: Die richtigen Maße und Tiefe finden

Klarer Vorteil: Bei der Konstruktion eines selbstgebauten Sandkastens bestimmen Sie die Maße und die Form flexibel. In erster Linie hängen diese von der vorhandenen Fläche und dem Gartendesign ab.

Außerdem gilt: Je größer der Sandkasten, desto besser kann sich Ihr Kind dort austoben und sein Spielzeug ausbreiten. Auch für Geschwister und Nachbarskinder bietet sich somit genug Platz zum gemeinsamen Buddeln – ein wichtiger Aspekt, wenn man bedenkt, dass die ersten Freundschaften oft im Sandkasten geschlossen werden.

Bei unserem Beispiel haben wir uns für eine Größe von 150 x 150 cm entschieden. Die Tiefe des Sandkastens sollte mindestens 30 cm betragen. So können die Kinder das Buddeln erst richtig genießen, ohne mit ihren Schaufeln bis an den Boden zu gelangen. Mit dem richtigen Sand macht es ihnen zudem Spaß und weckt ihr Interesse immer wieder. Dafür gibt es extra geeigneten Spielsand, der besonders fein und perfekt zum Spielen ist.

Sandkasten im Blockhaus-Stil

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, kann der Bau Ihres Sandkastens beginnen. In dieser Anleitung haben wir uns für ein rustikales Objekt im Blockhaus-Stil entschieden. Dieser Sandkasten ist einfach zu bauen und passt in jeden Garten.

Sandkasten selber bauen: Hilfsmittel

Legen Sie folgende Hilfsmittel für den Bau Ihres Sandkastens bereit:

Materialliste 

  • 12 Holzpalisaden Ø 10 cm
  • 2 Glattkantbretter mind. 20 cm breit
  • Holzschrauben
  • Spielsand
  • Sandkastenvlies 

Werkzeugliste 

  • Motorsäge
  • Tacker
  • Akkubohrschrauber
  • Zollstock
  • Sägebock
  • Schraubzwingen

Sandkasten selber bauen: Anleitung 

Sauberkeit im Sandkasten: Kinder nehmen bekanntlich alles in den Mund und auch selbstgebackene „Sandkuchen“ müssen unbedingt probiert werden. Sauberkeit und Hygiene spielen deshalb auch hier eine wichtige Rolle.

Dreck, Regen und Laub können in den Sand gelangen und dort Bakterien verbreiten. Auch Hunde und Katzen finden oft Gefallen an großen Sandbergen, um dort ihr „Geschäft“ zu erledigen oder einfach zu spielen. Mit einer gekauften oder selbstgebauten Sandkastenabdeckung bewahren Sie den Sand vor frühzeitiger Verschmutzung.

Aus hygienischen Gründen empfehlen wir zudem, den Spielsand im Sandkasten regelmäßig auszutauschen.

Zusammenfassung: Sandkasten selber bauen

  • Der richtige Standort für den Sandkasten ist entscheidend. Suchen Sie einen halbschattigen und trockenen Ort, der immer in Ihrer Sichtweite liegt. Bei einem sonnigen Platz denken Sie an ein Dach, das als Sonnenschutz dient.
  • Verwenden Sie Spielsand.
  • Je breiter und tiefer der Sandkasten, desto mehr Spaß haben Kinder beim Buddeln.