Schwedenfeuer selber machen

Ein Schwedenfeuer ist eine stimmungsvolle Lichtquelle im Garten. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein Schwedenfeuer selber machen können.

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Übersicht: Schwedenfeuer selber machen

  • Schwedenfeuer bringt Stimmung in jede Gartenparty und lässt sich leicht selbst machen
  • Passendes Holz sollte trocken genug sein, wir empfehlen Nadelholz
  • Mit Hilfe einer Motorsäge Schlitze in einen Baumstamm sägen
  • Grill- oder Kaminanzünder, alternativ zerknülltes Zeitungspapier, zum Anzünden nehmen
  • Größe des Baumstamms bestimmt die Brenndauer des Schwedenfeuers

Was ist ein Schwedenfeuer?

Ob zum Grillabend im Sommer oder dem Glühwein auf der Terrasse im Winter: mit einem selbstgemachten Schwedenfeuer bringen Sie jede Party zum Leuchten. Bei einem Schwedenfeuer zünden Sie, vereinfacht gesagt, einen angesägten Baumstamm von oben an. So entsteht eine Fackel, die langsam abbrennt, ohne dabei bis auf den Boden zu brennen.

Die aus einem Baumstamm geschnittenen Baumfackeln sind nicht nur schön, sondern auch praktisch, denn sie spenden sowohl Licht als auch Wärme für Ihre Feier im Freien. Je nachdem wie groß Ihre Baumfackel ausfällt, können Sie diese auch als Kochstelle für draußen verwenden. Durch die grade Oberfläche finden auf dem Schwedenfeuer Kochtöpfe und Pfannen Platz. Ein wenig bescheidener geht es auch mit Stockbrot oder Marshmallows, die über der brennenden Fackel schnell gar werden. Ihre Gäste werden von dem Lagerfeuer in Miniaturform begeistert sein.

Lust bekommen, selber so ein Schwedenfeuer zu machen? Wir zeigen Funktionsweise und Herstellung des Schwedenfeuers in einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Das passende Holz zum Schwedenfeuer selber machen

Nadelhölzer eignen sich am besten für ein selbstgemachtes Schwedenfeuer, denn sie glimmen weniger schnell als Baumstämme aus Laubhölzern. Kiefer, Tanne oder Fichte eignen sich besonders gut. Ein Baumstamm von 30 bis 60 Zentimeter Breite und einer Höhe zwischen 50 und 100 Zentimeter hat eine gute Größe für Ihre Baumfackel. 

Das ideale Holz darf dabei nicht zu trocken, aber auch nicht mehr zu feucht sein. Bei zu feuchtem Holz lässt sich das Schwedenfeuer nur schwer entzünden und zudem fängt das Holz eher an zu rauchen. Zu trockenes Holz brennt hingegen zu schnell ab. Wir empfehlen eine Restfeuchte im Holz von maximal 20 %. Ein Holzfeuchtemessgerät verrät Ihnen, wie viel Restfeuchte im Holz vorhanden ist.

Materialien für ein Schwedenfeuer

Ein Schwedenfeuer lässt sich ohne viel Aufwand einfach selber machen. Hier ist alles, was Sie benötigen:

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Anleitung: Schwedenfeuer selber machen

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung haben wir die Herstellung eines Schwedenfeuers zusammengefasst. Das richtige Holz ist gewählt und Sie haben alle Materialien bereit? Na dann, los geht’s mit dem Schwedenfeuer selber machen!

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Achtung beim Abbrennen

Beim Abbrennen bitte unbedingt auf einen sicheren, feuerfesten Untergrund achten. Zudem sollten sich in der näheren Umgebung zum Schwedenfeuer keine brennbaren Objekte befinden. Es können Funken fliegen.

Eine Frage der Brenndauer: Schwedenfeuer in gro oder klein

Wie groß Ihr Schwedenfeuer wird, hat eine direkte Auswirkung auf dessen Brenndauer. Je größer der Holzstamm, desto länger wird die Schwedenfackel brennen. Bis zu mehreren Stunden haben Sie dann Freude an der knisternden Wärmequelle. Da Sie ein Schwedenfeuer nicht unbeaufsichtigt brennen lassen sollten, können Sie für eine kürzere Festlichkeit einen kleineren Holzstamm auswählen. Wenn Sie eine größere Fläche bespielen, könnten Sie sogar mehrere Schwedenfeuer aufstellen. Egal, wann, wie und wo: Wir sind uns sicher, wer sich einmal in die romantische Glut eines selbstgemachten Schwedenfeuers verliebt hat, kommt nicht mehr davon los.