Eine Holzlaterne selber bauen – so geht's

Mit der Carving-Methode bauen Sie aus einem Baumstamm eine Laterne, die Haus und Garten stimmungsvoll beleuchtet.

Die richtige Vorbereitung für den Bau der Holzlaterne

Für eine schöne Laterne aus Holz brauchen Sie nicht viele Materialien, aber die richtigen sollten es sein. An erster Stelle steht eine geeignete Motorsäge, mit der man einfache Muster schnitzen kann.

selbermachen: Carving

Carving, das Schnitzen mit der Motorsäge, hat sich in den vergangenen Jahren vom Zeitvertreib professioneller Holzarbeiter zu einem beliebten Hobby entwickelt. Beim Schnitzen von Holz werden spezielle Carving-Motorsägen verwendet. Wenn Sie noch keine Erfahrung im Carving haben, benötigen Sie eine zu Ihrer Motorsäge passende Carving-Schneidgarnitur und etwas Fingerspitzengefühl. Mehr über die Grundlagen des Carving haben wir in diesem Artikel zusammengefasst. 


Präzision einfach gemacht

Die speziellen Carving-Schneidgarnituren von STIHL sind besonders vibrations- und rückschlagsarm und mit der kleinen Schienenspitze lassen sich filigrane Konturen und schwierige Schnitte sehr präzise ausführen. Dabei macht das Schnitzen mit der Motorsäge nicht nur Spaß: Ein dabei entstehendes, handgemachtes Unikat aus Holz eignet sich hervorragend als persönliches Geschenk.

Volle Do-it-yourself-Power

Carving-Motorsägen für den Laternenbau

Wenn es um feine Arbeiten mit und am Holz geht, eignen sich vor allem die STIHL Carvingsägen. Die speziellen Carving-Schneidgarnituren sind besonders vibrations- und rückschlagarm. Mit der kleinen Schienenspitze lassen sich filigrane Konturen und schwierige Schnitte sehr präzise ausführen.

Das passende Holz für eine individuelle Laterne

Welches Holz sich besonders gut zum Schnitzen eignet, lässt sich schwer verallgemeinern. Grundsätzlich gilt: Wenn man das Holz richtig behandelt, gibt es fast keine Einschränkungen hinsichtlich der Sorte. Suchen Sie sich also das Holz ganz nach Ihren Vorlieben aus. 

Frisch geschlagenes Holz sollte vor der Verarbeitung getrocknet werden. Je trockener das Holz ist, desto besser eignet es sich, da so die Gefahr von Trockenrissen sinkt.

Für die ersten Objekte sollte das Material nicht zu hart sein, um schnell ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Weiches Nadelholz mit wenig Harzanteilen ist ein besonders guter Werkstoff. Später kann dann beispielsweise auf Pappel und Eiche, Douglasie oder verschiedene Obstbaumsorten umgeschwenkt werden.

Die richtige Holzpflege

Holz ist ein lebendiges Naturprodukt. Luftfeuchtigkeit und Witterung haben permanenten Einfluss auf die Beschaffenheit des Materials, weshalb es sich ständig verändert. Rissbildungen und Verfärbungen sind normal, können aber mit verschiedenen Ölen, Wachsen oder Lasuren behandelt und eingedämmt werden. Ganz verhindern kann man eine Veränderung von Holz nicht – das trägt allerdings auch zum Charme und Charakter des Materials bei.

 

Ihrer Sicherheit verpflichtet: die Schutzausrüstung

Die Arbeit mit kraftvollen Geräten macht Freude und lässt Sie über sich hinauswachsen. Gut, wenn Sie dabei auf eine wirkungsvolle und sichere Schutzkleidung setzen können. Tragen Sie beim Arbeiten mit der Motorsäge immer Ihre persönliche Schutzausrüstung. Dazu gehören beispielsweise Helm, Schnittschutzhose, Sicherheitsstiefel und mehr. Details erfahren Sie in der Gebrauchsanleitung für Ihr Produkt. Machen Sie sich vor dem ersten Arbeitseinsatz mit Ihrem Gerät gründlich vertraut und stellen Sie vor jedem Einsatz sicher, dass Ihr Gerät in einwandfreiem Zustand ist. Ihr STIHL Fachhändler bereitet auf Wunsch jedes Gerät für den ersten Einsatz vor und berät Sie bezüglich der Schutzkleidung, die Sie in aller Ruhe anprobieren können, zu Modellen und Größen. Denken Sie bitte daran, dass eine persönliche Schutzausrüstung kein Ersatz für eine sichere Arbeitstechnik ist.

Folgendes Material und Werkzeug benötigen Sie für den Bau der Holzlaterne

  • Stammstück, 30 bis 40 cm Durchmesser, Höhe 35 bis 40 cm
  • Sägebock
  • Spanngurt
  • STIHL Beil
  • STIHL Motorsäge 
  • Schäl- und Ziehmesser zum Entrinden
  • Kreide zum Anzeichnen
  • Lichtquelle, beispielsweise eine Lichterkette
  • Persönliche Schutzausrüstung

Do-it-yourself-Anleitung: Holzlaterne selber machen

Bevor Sie mit der Motorsäge loslegen, sollten Sie daran denken, das Stammstück auf einem Sägebock fest zu fixieren. Am besten eignet sich hierfür ein Spanngurt. Mit einem Stück Kreide können Sie im Anschluss die ersten Schnitte vorzeichnen – so haben Sie einen klaren Ansatzpunkt für die Säge. 

Das Ziel ist es, das Rundholz auszuhöhlen. In diese Aussparung setzen Sie später Ihre Lichtquelle. Das in die Figur geschnitzte Muster lässt, je nach Größe und Form, das Licht von innen nach außen durch.

Holzlaterne selber bauen: Bauanleitung im Kurzüberblick

  • Formen Sie die Grundfigur, indem Sie das Rundholz aushöhlen.
  • Schnitzen Sie nun nach Belieben Lichtschlitze in Ihre Figur.
  • Entrinden Sie das Holz und pflegen Sie die fertige Laterne mit dem passenden Öl.

Tipps für den Außenbereich

Wenn Sie die Laterne im Außenbereich platzieren möchten, greifen Sie idealerweise auf Skulpturenwachs für halbtrocken geschnittene Skulpturen zurück. Für die Beleuchtung empfehlen sich LED-Leuchtmittel, welche sowohl im Innen- als auch Außenbereich eingesetzt werden können. 

Zusammenfassung: Holzlaterne selber bauen

  • Carving bezeichnet das feine Schnitzen von Holz mit der Motorsäge.
  • Geeignetes Holz für Schnitzskulpturen ist für Anfänger weiches Nadelholz.
  • Fortgeschrittene können auf Pappel, Eiche, Douglasie oder manche Obstbaumsorten umsteigen. 
  • Bitte tragen Sie immer Ihre persönliche Schutzausrüstung gemäß der Bedienungsanleitung Ihres Geräts.
  • Für die Laterne wird lediglich ein Stammstück gebraucht, das zunächst ausgehöhlt wird.
  • Feine Lichtschlitze werden nach eigenen Vorstellungen in die Vorderseite der Laterne geschnitzt.
  • Holzstück mit Beil entrinden und feinschleifen.
  • Das Holz mit Bienenwachs oder der passenden Innenlasur nachbehandeln.