Staudenbeet anlegen

Ein Staudenbeet bereitet Freude und erlaubt gestalterischen Freiraum – in unserer Anleitung finden Sie hilfreiche Tipps und Ideen.

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Staudenbeet anlegen: Der Kreativität freien Lauf lassen

Wenn Sie ein Staudenbeet anlegen, eröffnet das wunderbare Gestaltungsmöglichkeiten. Stauden sind mehrjährig und wenn Sie das Staudenbeet entsprechend planen, blühen die Stauden in einer schönen Abfolge. Wie Sie beim Anlegen, Planen und Bepflanzen vorgehen, erklären wir Ihnen Schritt für Schritt.

Bestimmen Sie eine Fläche, die Sie mit den bunt blühenden Stauden bepflanzen möchten. Die Größe des Beets können Sie nach dem vorhandenen Platz oder Ihren Vorstellungen frei bestimmen. Staudenbeete können neben dem Haus, im Vorgarten, an der Grundstücksgrenze oder auch als Inselbeet angelegt werden. Letztere werden mitten in einer Rasenfläche gepflanzt und durch eine Begrenzung, beispielsweise aus Steinen, vom umliegenden Rasen abgetrennt.

Grüner, gepflegter Rasen vor einem Holzzaun, im Hintergrund Schubkarre und Töpfe im Schatten eines Baumes

Welche Stauden fühlen sich im Beet wohl?

Der Standort des Staudenbeets bestimmt, welche Pflanzen sich dort später wohlfühlen. Wie ist die Beschaffenheit des Bodens und wie sonnig ist der Platz? Beschäftigen Sie sich genau mit dem Standort Ihres neuen Beets, um die richtige Auswahl an Pflanzen zu treffen. Ein sonnenliebender Sonnenhut  wird sich in einem Beet im Schlagschatten des Hauses mit nur wenigen Stunden Sonne pro Tag nicht wohlfühlen. In einem Sonnenbeet mit vielen Sonnenstunden pro Tag wird er dagegen prächtig gedeihen.

Mann hebt Grassoden im Garten mit einem Spaten aus, um ein Staudenbeet anzulegen

Staudenbeet anlegen: Wann ist ein guter Zeitpunkt?

Ein guter Zeitpunkt zum Anlegen eines Staudenbeets ist im Frühjahr. Wichtig ist, dass das Wetter bereits frostfrei und noch nicht zu heiß ist. Vor allem Gräser sollten grundsätzlich im Frühjahr eingepflanzt werden, damit sie gut anwachsen. Alternativ können Sie ein Staudenbeet auch im Herbst anlegen, dann bedecken Sie es für den Winter mit Mulch. Ausnahmen im Staudenbeet bilden frühjahrsblühende Zwiebelblumen: Sie werden immer im Herbst gepflanzt und in der Regel auch nur in dieser Jahreszeit im Fachhandel verkauft.

Wenn Sie ein Staudenbeet im Herbst anlegen und die Stauden auspflanzen, dann achten Sie darauf, dass die Jungpflanzen durch einen gemulchten Boden geschützt sind. Frieren sie im Winter, können die noch nicht festgewachsenen Pflanzen hochfrieren, das heißt sie werden vom Frost aus dem Boden geschoben und verlieren so den Bodenkontakt. Davon können die Pflanzen großen Schaden nehmen. Durch das Mulchen sind die Stauden besser vor Frost geschützt.

Staudenbeet anlegen: Anleitung

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie ein Staudenbeet im Garten anlegen können: ein Steingarten, eine prachtvolle Blumeninsel mitten im Rasen oder ein farbliches Highlight am Hausrand.

Blumenbeet mit ganz verschiedenen Blumensorten

Schritt 1: Standort bestimmen

Bevor Sie die Pflanzen für Ihr Beet auswählen, ist es ratsam zu überlegen, wo das Beet später liegen wird. Sonne oder Halbschatten machen einen großen Unterschied in der Planung und bei der Auswahl der geeigneten Stauden. Wenn Sie die Standortbedingungen Ihres Beets kennen, können Sie die passenden Pflanzen auswählen und sich sicher sein, dass sie gut gedeihen. Grundsätzlich ist eine gute Bodenqualität ebenfalls förderlich. Wir empfehlen, einen sonnigen oder halbschattigen Platz für Ihr Beet zu wählen. Ein schattiger Platz schränkt die Auswahl an Stauden etwas ein, aber auch hier können Sie ein tolles Staudenbeet anlegen.

Sonnig Mindestens 6 Stunden Sonne am Tag
Halbschattig

3 bis 6 Stunden Sonne am Tag

Schattig Weniger als 3 Stunden Sonne am Tag

Thema festlegen

Welches Thema soll das Beet haben? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Soll es einfarbig oder bunt werden? Welcher Farbmix gefällt Ihnen am besten? Wann sollen die Stauden blühen? Dürfen ein paar Gräser dazwischen wachsen? Toben Sie sich ruhig gestalterisch aus, wenn Sie Ihr Staudenbeet anlegen.

Person nimmt Erde in die Hand und prüft die Bodenqualität, um ein Staudenbeet anzulegen

Standortbedingungen

Achten Sie auf Bodenqualität und Sonnenstunden im Staudenbeet. Wie feucht mögen die Stauden es oder brauchen Sie einen trockenen Boden? Die Etiketten der Stauden geben Auskunft über Vorlieben und Bedürfnisse der Pflanzen. Sie können ein Staudenbeet sonnig oder schattig anlegen. Die richtige Staudenart für die verschiedenen Standortbedingungen findet sich für jedes Beet.

Praktische Handschuhe für die Arbeit im Garten

Person mit Schutzhandschuhen bepflanzt ein Staudenbeet im Garten

Abstand einhalten

Stauden brauchen einen bestimmten Abstand zueinander. Als Faustregel gilt ein Drittel der Endhöhe der Staude als Abstand zur nächsten. Pflanzen Sie die Stauden nicht zu nah und bedenken Sie auch: Was im frischen Beet vielleicht kahl wirkt, wird durch das Wachstum der Pflanzen später zugewachsen sein.

Blickachse im Blick behalten

Wenn Sie ein Staudenbeet vor dem Haus anlegen, können Sie es tribünenartig gestalten. Dabei pflanzen Sie die großen Stauden in den Hintergrund und die kleineren in die vorderen Reihen. In einem Inselbeet dagegen werden die Stauden zur Mitte hin höher. Ordnen Sie alle kleinen und großen Stauden so an, dass sie trotz der Höhenunterschiede sichtbar bleiben.

Mut zur Lücke mit einjährigen Blumen

Wenn Sie im Plan für Ihr Staudenbeet eine Lücke bemerken, können Sie diese beispielsweise mit einjährigen Blumen auffüllen. Hat der Boden noch nackte Stellen, mulchen Sie mit trockenem Grasschnitt, Pflanzenerde oder reifem Laubkompost, der keine Unkräuter enthält.

Mann schaufelt im Garten Erde von einer Schubkarre auf den Boden, um ein Staudenbeet anzulegen

Schritt 2: Fläche und Boden vorbereiten

Befreien Sie die Fläche für das Staudenbeet zunächst von Unkraut und Steinen. Ziehen Sie Wurzelunkraut samt Wurzeln vorsichtig aus dem Boden. Lockern Sie danach den Boden auf: Bis zu 15 Zentimeter tief sollte der Boden gelockert sein. Bringen Sie zur Bodenverbesserung Humus, Kompost oder Hornspäne in den Boden, bei sehr lehmigem Boden zusätzlich Sand. Ziehen Sie zum Schluss den Boden des neuen Beets mit einem Holzrechen glatt.

Person mit Gesichts- und Gehörschutz gräbt eine Fläche im Garten für ein Staudenbeet mit einem STIHL KombiSystem mit Bodenfräse um

Bodenfräse BF-KM

Je nach Bodenbeschaffenheit sind weitere Maßnahmen möglich. Bei starker Verwucherung kann es helfen, den Boden richtig umzugraben. Hier können Sie ein Kombigerät wie das STIHL KombiSystem mit Bodenfräse nutzen. 

Wenn Sie einen Steingarten als Staudenbeet anlegen, setzen Sie auf Stauden, die es eher trocken mögen. Arbeiten Sie gleich, wenn Sie den Boden vorbereiten, Kies oder Lavasplit in den Boden ein. Die Stauden in einem Steingarten kommen ursprünglich aus kargen Regionen, wie einem Hochgebirge, und brauchen einen Boden, der das Regenwasser gut durchlässt.

Mann stellt Pflanzen in geplanter Anordnung auf dem vorbereiteten Boden aus, um Staudenbeet anzulegen

Schritt 3: Stauden pflanzen

Der Boden ist vorbereitet, der Pflanzplan erstellt, jetzt geht es an die Umsetzung. Zunächst verteilen Sie die Stauden lose auf dem Beet und überprüfen so, ob Ihnen die geplante Anordnung gefällt. Jetzt können Sie noch Anpassungen vornehmen.

Wenn Sie mit der Anordnung zufrieden sind, pflanzen Sie die Stauden ins Beet. Dazu tauchen Sie sie in einen Eimer mit Wasser, bis keine Bläschen mehr aus den Wurzelballen kommen. So befeuchtet sind die Stauden gut vorbereitet. Mit einer Handschaufel stechen Sie nun in den Boden, ziehen sie zu sich und schaffen so ein Loch, in das Sie die Staude einsetzen. Eine optimale Tiefe erreichen Sie, wenn die Pflanze bis zur Ballenoberfläche im Boden sitzt. Andernfalls bekommen die Pflanzen womöglich Anwachsschwierigkeiten.

Halten Sie den Boden nach dem Pflanzen der Stauden gut feucht. So gehen Sie sicher, dass die Pflanzen im neu angelegten Staudenbeet gut anwachsen.

Staudenbeet anlegen: Diese Pflanzen passen

Diese Stauden wachsen immer

Name Standort Höhe Blütezeit Blütenfarbe Besonderheiten
Gelber Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) Sonne, nahrhafter Boden Bis 70 cm Juli bis Septem­ber Gelb oder Goldgelb Bilden mit Ausläufen breite Horste. Leitstaude.
Storchschna­bel (Geranium-Hy­briden und -Arten) Je nach Art Sonne, Halbschatten oder Schatten Je nach Art 40 bis 90 cm Mai bis Juni Blau, Violett, Rosa, Weiß Zahlreiche Arten. Rötliche Herbstfärbung. Schön dichter Wuchs. Unterpflanzung von Gehölzen, Rosenbegleiter. Wird von Schnecken gemieden.
Prachtspiere (Astilbe) Nahrhafter Boden im Halbschatten und Schatten Je nach Art 20 bis 100 cm Juni bis Septem­ber Leuchtende Rispen in Weiß, Rot, Rosa Bei sonnigem Standort muss der Boden feucht bleiben. Bildet dichte Bestände.
Sonnenbraut (Helenium-Hybriden) Sonne, nicht zu trockener, nahrhafter Boden Je nach Sorte 60 bis 150 cm Juni bis Oktober Gelb, Rot und fast alle Mischfarben Nahrungspflanze für Insekten. Am besten alle 3 bis 4 Jahre teilen und damit verjüngen und vermehren.
Frauenman­tel (Alchemilla mollis) Sonne, Halbschatten, Schatten. Nahrhafter, durchlässiger Boden, aber auch Lehm 40 bis 60 cm Juni und Juli Grün-Gelb Bienenweide, unterdrückt Unkraut. Rückschnitt nach der Blüte fördert den Neuaustrieb. Attraktives Laub.
Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) Sonne bis Halbschat­ten. Humusrei­cher, nahrhafter Boden, mäßig trocken bis frisch 80 bis 100 cm Juli bis September Gelb, Orange, Rot, Weiß und Mischfarben. Bienennährpflanze, Arzneipflanze. Kompost als Dünger im Frühjahr und nachdüngen mit Brennnesseljauche.
Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) Volle Sonne, der Boden muss durchlässig sein. Sehr anspruchslos Je nach Sorte 30 bis 50 cm Juni bis August Blau, Violett, Weiß, Rosa Hungerkünstler, der mit trockenem Boden gut klarkommt.
Funkie (Host-Hybriden) Halbschatten und Schatten. Nahrhafter Boden Je nach Sorte 30 bis 60 cm Juni, Juli Blassrosa-violett Blattschmuckstaude für den Schatten. Schneckengefähr­det.
Hohe Fetthenne (Sedum telephium) Sandige Böden in voller Sonne Je nach Sorte 40 bis 70 cm

August bis Oktober

Weiß, Rosa, Rot Im Mai die äußeren Stängel der Staude leicht zurückschneiden. Dann steht die Fetthenne stabiler und blüht länger.
Türken-Mohn (Papaver orientale) Nahrhafter Boden in voller Sonne 70 bis 90 cm Je nach Sorte Mai bis Juni oder Juni bis Juli Rot, Orange, Weiß, fast Violett Mohn verwelkt nach der Blüte. Am besten mit späten Stauden wie Sonnenhut kombinieren, damit’s keine Lücken gibt.
Rittersporn (Delphinium-Hyriden) Sonne, lehmig-sandiger, nahrhafter Boden 100 bis 180 cm Juni und Juli, September und Oktober Weiß, Blau, Tiefblau Rückschnitt nach der Blüte fördert eine Folgeblüte.

Bodendecker – keine Chance für Unkraut

Name Standort Höhe Blütezeit Blütenfarbe Besonderheiten
Teppichphlox (Phlox subulata) Sonne, trockene Lagen 5 bis 10 cm Mai Rosa, Weiß, Lila Auch gut für trockene Böschungen geeignet.
Sand-Thymian (Thymus serphyllum) Volle Sonne, nährstoff­arme Böden 5 cm Juni bis August Violett, Rot Bienen- und Insektenweide. Übersteht auch längere Trockenphasen.
Kaukasus-Storchschna­bel (Geranium renardii) Sonne, trockener, durchlässi­ger Boden 20 bis 30 cm Juni bis Juli Weiß mit violetten Adern Bildet kurze Ausläufer, sehr genügsam. Für Steingärten.
Golderdbeere (Waldstei­nia geoides) Halbschat­ten, Schatten 20 bis 25 cm April bis Juni Gelb Bienenweide. Die Waldsteinia ternata wächst auch da, wo scheinbar nichts wachsen will.
Stachelnüs­schen (Acaena buchananii) Sonne, trockener Boden. 5 cm

Juni und Juli

Gelb, Rot Immergrün, unempfindlich gegenüber Schnecken
Schaumblüte (Tiarella cordifolia) Halbschat­ten, Schatten, nahrhafter Boden 20 cm April bis Mai

Cremeweiß

Immergrün
Haselwurz (Asarum europaeum) Halbschat­ten, Vollschat­ten 10 cm April bis Juni

Braun, unauffällig

Schöne, glänzende Blätter, immergrün.
Elfenblu­men (Epimedium x rubrum), weitere Arten Halbschat­ten oder Schatten, auch für trockene Plätze 20 bis 35 cm April bis Mai Gelb, Weiß, Rosa, Rot Herbstlaub verschwindet einfach im dichten Bestand.
Purpur­glöck­chen (Heuchera-Hybriden) je nach Art und Sorte Sonne bis Schatten, nahrhaf­ter, humoser Boden 20 bis 40 cm, sorten­ab­hän­gig

Juni bis Juli

Weiß, Rosa, Rot

Blattschmuckstau­den, je feuchter der Boden, desto sonniger können Heuchera stehen.

Beetidee: hitzefestes Beet in Tribünenform

Sie können die folgenden Pflanzen, die sich für ein hitzefestes Beet auf 2,5 x 2 Meter in der Sonne eignen, nach Belieben verteilen. Die größeren kommen dabei nach hinten, die kleineren mehr nach vorne.

6x Steppen-Salbei (Salvia nemorosa ‚Blauhügel‘): 20 bis 50 cm hoch

9x Kokardenblume ‚Burgunder‘: 60 bis 70 cm hoch

4x Federgras (Stipa barbata): 50 bis 80 cm hoch

3x Rudbeckia ‚Prairie Flor‘: 80 bis 100 cm hoch

2x Blauraute ‚Blue Spire‘: 100 bis 120 cm

2x Kugellauch (Allium sphaerocephalon): 90 cm hoch

Lush landscaped garden with flowerbed and colorful plants

Tipps für das Anlegen eines Staudenbeetes

Staudenarten und Anzahl an Pflanzen pro Quadratmeter

Pflanze Wuchshöhe in cm Stauden pro m2
Prachtstauden 60 bis 100 2
Begleitstauden 40 bis 60 5
Füllstauden 20 bis 40 7 bis 9
Bodendecker

max. 10

bis zu 15

Wie oft gieẞen?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, seltener und dafür durchdringender zu gießen. In der Regel genügen ein bis zwei Mal die Woche, je nach Witterung und Staudenart. In trockenen Phasen entsprechend öfter. Sonst können die Wurzeln nicht tief genug wachsen und die Stauden sind weniger robust. Steingarten und Präriestauden brauchen weniger Wasser als Prachtstauden.

Wie viele Stauden kann ich in ein Beet pflanzen?

Optisch machen sich Wiederholungen in einem Beet gut. Es empfiehlt sich deswegen, nicht mehr als 6 bis 7 Staudenarten in ein Beet zu pflanzen und bei mehr Platz einfach mehrere Stauden pro Art zu pflanzen. Auf den Quadratmeter heruntergebrochen, kommt es auf die Höhe der Stauden an: Je größer die Staude, desto weniger Stauden pro Quadratmeter. 

Mehr dazu finden Sie zum Nachlesen in der obenstehenden Tabelle ↑.

Staudenbeet anlegen und begrenzen

Person in Schutzhandschuhen bringt Klinkersteine als Begrenzung für ein Staudenbeet an

Wenn Sie das Staudenbeet beispielsweise als Inselbeet in einem Rasenstück anlegen, ist es wichtig, es von der Rasenfläche abzugrenzen. Eine optisch schöne Variante sind Klinkersteine, die Sie in zwei Reihen versetzt in den Boden stecken.

Wenn das Beet vor einer Hecke liegt, können die Gehölzwurzeln der Hecke den Stauden zu schaffen machen, wenn sie sich im Boden ins Beet ausbreiten. Um das zu verhindern, können Sie beim Anlegen des Beetes einen senkrecht eingegrabenen, gut 40 Zentimeter breiten Streifen Teichfolie als mechanische Wurzelsperre zwischen Hecken und Staudenbeet verlegen.

Staudenbeet anlegen: Und was ist mit der Pflege?

Sobald das Staudenbeet eingewachsen ist, steht regelmäßige Düngung an. Der Nährstoffbedarf richtet sich nach den Pflanzen im Staudenbeet und nach den Bodenbedingungen. Kompost im Frühjahr und ein organischer Langzeitdünger sind die beste Wahl für Pflanzen und Umwelt.

Wenn Sie Stauden schneiden wollen, können Sie jederzeit alles Verblühte entfernen. So verhindern Sie, dass die Stauden zu viel Energie in die Bildung von Samen stecken und sich selbst damit schwächen. Schneiden Sie im Herbst nicht alles radikal ab. Insekten überwintern gerne in den Stängeln, Vögel ernähren sich von den übrig gebliebenen Samen. Schneiden Sie nur Stauden mit weichen, großen Blättern komplett ab, da diese matschig werden und verfaulen können. Für das Abschneiden eignen sich Gartenscheren sehr gut.

Zusammenfassung: Staudenbeet anlegen

  • Ein Staudenbeet ist ein Hingucker im Garten. Bei der Gestaltung können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
  • Der Frühling eignet sich am besten für das Anlegen eines Staudenbeets. Die Stauden können direkt eingepflanzt werden.
  • Machen Sie sich vor dem Anlegen des Staudenbeetes einen Pflanzplan, der Standort, Bodenbeschaffenheit und Ihre Vorlieben für Farben und Blüten in Betracht zieht.
  • Das Beet sollte frei von Unkraut und Steinen sein. Bereiten Sie den Boden mit Kompost und Hornspänen vor.
  • Ordnen Sie die Stauden vor dem Einpflanzen zunächst lose im Bett an, um die Anordnung zu überprüfen – dann dürfen sie mit feuchten Wurzelballen fest in den Boden. 
  • Ein Staudenbeet ist in der Regel recht pflegeleicht. Es reicht, das Beet ein bis zwei Mal pro Woche durchdringend zu gießen und regelmäßig zu jäten.

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