Beet anlegen und gestalten: So gelingt das neue Beet

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Beete anlegen: Mehr Vielfalt im Garten

Ein Beet bietet Raum für verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten im Garten. Egal, ob Sie sich ein buntes Meer aus blühenden Stauden wünschen oder mit einem Gemüsebeet einen Schritt Richtung Selbstversorgung gehen möchten – Ihrer Kreativität sind beim Anlegen und Bepflanzen Ihres Beets keine Grenzen gesetzt.

Wir haben hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie ein Beet anlegen und gestalten und was es dabei zu beachten gibt, damit sie das ganze Jahr über Freude daran haben.

Buntes Staudenbeet in einem Garten vor einem Holzzaun

Staudenbeet anlegen

Sie wünschen sich bunte Farben und üppige Blüten in Ihrem Garten? Wir zeigen, wie Sie ein Staudenbeet anlegen, was Sie bei Standort und Boden beachten sollten, und geben Inspiration, mit welchen Pflanzen Sie ihr Beet gestalten können. So wird Ihr Staudenbeet das ganze Jahr über zum Hingucker.
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Mann hockt in einem Gemüsebeet vor einem Holzzaun

Gemüsebeet anlegen

Ein Gemüsebeet bringt Vielfalt in Ihren Garten – und in Ihre Küche! In unserem Artikel lesen Sie, wie Sie den Boden optimal auf seine neue Aufgabe vorbereiten, welche Gemüsesorten wann gesät oder gepflanzt werden und wie Sie mit einem intelligenten Pflanzplan das ganze Jahr über ernten können.
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Welches Beet darf es sein?

Es gibt verschiedene Beetarten. Zwei der beliebtesten Beete sind das Staudenbeet und das Gemüsebeet. In einem Staudenbeet werden Pflanzen angepflanzt, die zur Zierde im Garten sind. Ein Gemüsebeet dagegen beherbergt verschiedene Bewohner, von Kartoffel bis Gurke, die einen leckeren Ertrag versprechen. Als besondere Beetform gilt das Inselbeet, das mitten in einer Rasenfläche seinen Platz findet.

Welcher Boden liegt vor?

Der Boden im Garten spielt eine wichtige Rolle bei der Planung eines Beets. Ist der Boden sehr lehmig oder eher sandig? Welche Nährstoffe fehlen? Hierüber gibt eine Bodenanalyse Auskunft. So eine Analyse ist nicht teuer und kann einfach über das Internet bestellt werden. Dank der Analyse vermeiden Sie unnötiges Düngen, denn wenn der Boden beispielsweise schon ausreichend mit Stickstoff versorgt ist, kann sich zusätzlicher Stickstoff auf Dauer sogar negativ auf den Boden und die Pflanzen auswirken.

Bepflanztes Hochbeet aus Holzbrettern zum Selberbauen steht im Garten vor einem Haus

Standort und Gröẞe des neuen Beets

Der Standort des Beets bestimmt, welche Kulturen sich hier später wohlfühlen. Ein eher schattiges Beet ist nichts für sonnenliebende Pflanzen. Gerade Gemüsebeete sollten eher sonnig liegen. Bei Staudenbeeten gibt es dagegen eine größere Auswahl an Pflanzen, die sich auch an eher schattigen Standorten wohlfühlen. Zudem sollte das Beet etwas windgeschützt sein, damit die Pflanzen hier gut anwachsen und gedeihen können.

Natürlich hängen die Beetform und die Größe des Beetes auch davon ab, wie viel Platz zur Verfügung steht. Häufig eignen sich Plätze am Grundstücksrand, aber auch sogenannte Inselbeete sind möglich, die an allen Seiten von Rasenfläche umgeben sind. Wenn Sie ein Beet um einen Baum anlegen, bedenken Sie, dass der Baum Schatten wirft.

Eine platzsparende Alternative zum herkömmlichen Gemüsebeet ist ein Hochbeet. Mit ein wenig handwerklichem Geschick entsteht so ein kleiner Gemüsegarten.

Welche Einfassung eignet sich für ein Beet?

Grundsätzlich soll eine Beeteinfassung das Beet von Wegen und vom Rasen abgrenzen. Die Einfassung hindert den Rasen zudem daran, in das Beet zu wachsen, und trennt Rasen und Beet auch optisch voneinander. Dafür gibt es verschiedene Materialien, die in Frage kommen. Im Folgenden stellen wir verschiedene Formen der Beeteinfassung vor:

Beeteinfassung aus Steinen

Ganz klassisch können Sie Ihr Beet mit Steinen einfassen. Basalt, Sandstein oder Granit eignen sich hierfür beispielsweise gut und sehen optisch schön aus. Sie werden in den Boden eingelassen und bilden so die Beetbegrenzung. Wer dem umliegenden Rasen keine Chance geben will, in das Beet hineinzuwuchern, setzt die Steine am besten versetzt in zwei Reihen.

Beeteinfassung aus Holz

Auch einfache Holzbretter können als Einfassung für ein Beet dienen. Etwas schöner sind Einfassungen aus Zäunen, wie beispielsweise aus Robinie oder Hasel. Was diese natürlichen Beeteinfassungen allerdings gemein haben: Sie verwittern im Laufe der Zeit und müssen dann ersetzt werden. 

Person ebnet Erde mit einem Rechen, um Beet anzulegen

Bodenvorbereitung für das Beet

Die Fläche ist gewählt, die Größe festgelegt und Sie wissen, welche Art von Beet Sie anlegen wollen. Sehr gut – dann kann es an die Vorbereitung von Beetfläche und Boden gehen. Entfernen Sie zunächst Wildwuchs und Unkraut  von der Fläche. Wenn Sie eine Rasenfläche in ein Beet umwandeln wollen, können Sie die Rasennarben lösen und umdrehen.

Lockern Sie den Boden mit einer Grabegabel auf. Wenn der Boden sehr lehmig und fest ist, kann es nötig sein, den Boden umzugraben. Zur Aufbesserung des Bodens arbeiten Sie beim Umgraben Naturdünger und Kompost ein. Hornspäne eignen sich ebenfalls gut zur Verbesserung des Bodens. Zum Schluss ziehen Sie den Boden mit einer Harke glatt.

Eine detaillierte Anleitung zur Bodenvorbereitung finden Sie in unseren Anleitungen zu Gemüsebeet und Staudenbeet.

Beet bepflanzen

Je nach Art des Beets gehen Sie beim Bepflanzen unterschiedlich vor. Beim Gemüse haben Sie die Wahl zwischen Samen und Jungpflanzen, die Sie im Baumarkt oder einer Gärtnerei erstehen können. Samen sind preisgünstiger als Jungpflanzen und bieten eine größere Vielfalt. Kartoffeln bringen Sie über Keimlinge ins Beet. Bei einem Staudenbeet mit Zierpflanzen setzen Sie in der Regel die Pflanzen direkt ins Beet. Aber auch Blumenzwiebeln eignen sich gut. Grundsätzlich gilt: Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Achten Sie jedoch auf den Standort und die Ansprüche an den Boden.

Eine rückenfreundliche und ebenfalls dekorative Alternative zum klassischen Beet ist ein Hochbeet. In unserem Artikel erfahren Sie, wie man ein Hochbeet bepflanzt und was allgemein bei der Bepflanzung von Beeten zu beachten ist.

Beet anlegen und gestalten: Allgemeine Tipps

Beete bereichern Ihren Garten ungemein, aber sie brauchen auch die entsprechende Pflege, damit Sie sich lange daran erfreuen. Wir haben ein paar grundsätzliche Tipps für Sie zusammengetragen. Beete bewässern ist gar nicht so aufwendig, wenn Sie ein paar einfache Regeln beachten. 

Beet richtig gießen

Das regelmäßige Harken im Beet spart Aufwand beim Gießen. Durch das Harken wird die Bodenstruktur so aufgelockert und verändert, dass weniger Wasser verdunstet. Ansonsten richtet sich die Häufigkeit des Gießens nach den im Beet befindlichen Kulturen. Lieber weniger und dafür kräftig gießen als häufiger und nur wenig. In einer Tonne gesammeltes Regenwasser eignet sich gut zum Gießen und spart Wasser.

Gemüsebeete regelmäßig ruhen lassen

Alle drei Jahre sollte ein Gemüsebeet für eine Saison ruhen. Wenn das Beet konstant von Kulturen besetzt ist, kann es sein, dass sich die Bodenqualität auf Dauer verschlechtert und der Boden auslaugt. Eine kleine Pause beugt dem vor und gibt dem Beet die Chance, sich zu regenerieren.

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Zusammenfassung: Beet anlegen und gestalten

  • Ein Beet bereichert den Garten und bringt vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten mit sich, egal ob Sie ein Gemüse- oder Staudenbeet anlegen möchten

  • Der ideale Standort für ein Beet ist sonnig und windgeschützt, aber einige Pflanzen gedeihen auch im Schatten.

  • Gemüsebeete versprechen eine leckere und ertragreiche Ernte aus dem eigenen Garten.

  • Staudenbeete lassen der Kreativität freie Hand.

  • Sie bereiten den Boden vor, indem Sie die Fläche freilegen und dann umgraben oder mit einer Grabegabel lockern.

  • Arbeiten Sie Naturkompost und Hornspäne in den Boden ein, um ihn anzureichern.

  • Alle Beete benötigen Pflege. Sie brauchen regelmäßig Wasser und alle paar Jahre mal eine Pause, um sich zu regenerieren. Vor allem Gemüsebeete zehren den Boden stark aus.

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