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Rasen vertikutieren

Das Vertikutieren ist eine hilfreiche Methode, um einen verfilzten Rasen wieder auf Vordermann zu bringen. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, wann dafür die beste Zeit ist und wie Sie dabei vorgehen.

Was ist Vertikutieren?

Das Vertikutieren bezeichnet das sogenannte Rasenlüften. Das Wort stammt aus dem englischen „vertical cut“ und bezeichnet das vertikale Schneiden oder Anritzen von Rasenboden und Grasnarbe mit speziellen Geräten. Dadurch wird der Rasenboden aufgelockert und abgestorbene Gräser und Pflanzenteile, Unkraut sowie Moos entfernt. Diese bilden sonst eine Filzschicht im Rasen, die ihn ersticken lässt.

Wie funktioniert das Vertikutieren?

Man vertikutiert durch das Anritzen oder das vertikale Schneiden des Rasenbodens und der Grasnarbe mit speziellen Geräten. Vertikutierer verfügen über rotierende Doppelmesser, die einige Millimeter in den Boden eindringen und Moos, Rasenfilz sowie Unkraut entfernen. Dadurch beleben sie den Rasen nachhaltig, weil Luft, Wasser und Mikronährstoffe wieder leichter an die Wurzeln gelangen.

Die beste Zeit zum Vertikutieren

Die optimalen Vertikutier-Monate, in denen Sie Ihrem Rasen idealerweise zweimal den Vorgang gönnen können, sind je nach Witterung zwischen März und September. Der Boden sollte schon oder noch etwas wärmer sein, ideal ab plus zehn Grad Celsius. Bei Hitzeperioden ist es besser, das Vertikutieren zu verschieben, um die Rasenpflanzen vor Austrocknung zu bewahren.

Vertikutieren im Frühjahr

Die beste Zeit zum Vertikutieren ist im Frühling. Sobald die Temperaturen konstant über zehn Grad Celsius liegen und das Gras schon kräftig wächst, ist der Rasen nach dem dritten beziehungsweise vierten Rasenschnitt kräftig genug für einen „vertical cut“. Starten Sie mit einer ausführlichen Bodenbehandlung und schließen Sie mit der ersten Düngung der Saison ab, um das Grün auf die neue Gartensaison vorzubereiten. Weil sich der Boden im späten Frühling sehr schnell regeneriert, sind die Monate April und Mai ideal für die Rasenkur.

Wann sollte man das erste Mal vertikutieren? Ein frisch angelegter Rasen braucht normalerweise drei Jahre, um ausreichend zu wachsen und resistent zu werden. Er kann dann das erste Mal vertikutiert werden, ohne dass junge Graswurzeln beschädigt werden. Wenn er besonders dicht geworden ist, kann ein Rasen auch bereits im zweiten Jahr vertikutiert werden.

Vertikutieren im Herbst

Das Rasenlüften hilft zwar bei der Bekämpfung von widerspenstigem Unkraut und verfilztem Moos, ist aber auch sehr anstrengend für den Boden. Das Vertikutieren im Spätsommer sollte daher auf jeden Fall weniger intensiv erfolgen. Der Rasen kann sich dann noch gut erholen und gestärkt in die Winterruhe gehen.

Wann man nicht vertikutieren sollte

  • Sowohl im Frühjahr als auch im Herbst können Hitzeperioden auftreten – dann keinesfalls vertikutieren.
  • Vermeiden Sie es auch, bei nassem Boden oder Regen zu vertikutieren. Der Mulch lässt sich schwieriger herausstriegeln, der Boden wird nicht optimal gereinigt.

Wie oft muss ich meinen Rasen vertikutieren? Ein gut wachsender Rasen, der keine Filzbildung vorweist, muss nicht zwingend vertikutiert werden. Nur verfilzter oder vermooster Rasen braucht maximal ein- bis zweimal im Jahr – je nach Bedarf – eine Auflockerung und Bereinigung. 

Luft und Licht für schönes Grün

Rasenlüfter von STIHL

Haben sich Moos, Unkraut oder Rasenfilz in Ihrem Rasen breitgemacht? Dann sollten Sie dagegen vorgehen – und zwar mit aller Kraft. Die leistungsstarken Rasenvertikutierer von STIHL sind das Werkzeug der Wahl für nachhaltig gesunde und grüne Rasenflächen. Unsere Geräte schneiden die Grasnarbe ein und beseitigen gleichzeitig alles, was das Wachstum der Rasenhalme hemmt. In einem Arbeitsgang kommen so mehr Licht und mehr Nährstoffe ans Gras – und das sorgt für einen kräftigen Wuchs. Mit einem STIHL Rasenvertikutierer schenken Sie Ihrem Rasen eine Erholungskur. Und bereiten so die eigene Erholung in Ihrer Ruheoase perfekt vor.

Gerätekunde: Vertikutierer

Behandeln Sie Ihren Rasen gut – er wird es Ihnen mit einem satten, weichen Grün danken! Voraussetzung dafür ist die aufmerksame Pflege und die regelmäßige Befreiung von Moos, Unkraut und verfilzten Stellen. Diese Arbeit kann Ihnen ein Elektro- oder Benzin-Rasenlüfter einfach abnehmen. Alternativ gibt es auch Handvertikutierer, die Sie mit viel Muskelkraft selbst bedienen können. Je nach Boden und Intensität der Verfilzung kann sich jedoch die Investition in ein motorbetriebenes Gerät schnell lohnen.

Wie funktioniert ein Vertikutierer?

Der Vertikutierer ritzt die Grasnarbe des Rasens um wenige Millimeter an. Dadurch wird einerseits der Boden belüftet, andererseits können Unkräuter und störende Wurzeln einfacher entfernt werden. 

Den passenden Vertikutierer auswählen

Kleine Rasenflächen können auch mit einem einfachen Handvertikutierer bearbeitet werden. Bei größeren Rasenflächen empfehlen wir einen motorbetriebenen Rasenlüfter. Mit einem STIHL Elektro-Vertikutierer oder dem Benzin-Vertikutierer RL 540 entfernen Sie den Rasenfilz, der sich im Lauf der Zeit in Ihrem Rasen bildet. Zugleich wird der Boden belüftet. Sowohl der STIHL Elektro-Vertikutierer RLE 540 als auch der STIHL Benzin-Vertikutierer RL 540 zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit sieben feststehenden Doppelmessern ausgestattet sind. Diese lassen sich sechsfach verstellen, um im jeweiligen Arbeitsbereich das optimale Ergebnis zu liefern. 

Elektro- oder Benzin-Vertikutierer? Für hausnahe Grünflächen mit einem Stromanschluss in erreichbarer Nähe sind die Elektromodelle von STIHL ideal, alternativ ist ein leistungsstarker STIHL Vertikutierer mit Verbrennungsmotor erhältlich.

Die Vorteile von motorbetriebenen Vertikutierern

  • Kraft- und zeitsparend: Bei lehmigen, trockenen oder großen Rasenflächen sind Sie dank effizienter Unterstützung in kürzester Zeit mit dem aufwendigen Prozess fertig.
  • Gleichmäßige Tiefe: Durch die präzise einstellbaren Messer wird Ihr Rasen durchgängig gleichmäßig oberflächlich – und schonend – vertikutiert.
  • Hohe Reichweite: Egal, ob Elektro- oder Benzin-Vertikutierer – in einem einzigen Zug können Sie auch große Rasenflächen problemlos bearbeiten.

Richtig vertikutieren: Darauf ist zu achten

Vertikutiergeräte sind mit scharfen Messern ausgestattet. Bevor es mit dem eigentlichen Vorgang losgeht, ist es wichtig, darauf zu achten, dass Ihr Rasenlüfter korrekt eingestellt ist, damit die Grasnarbe nicht geschädigt wird.

Vertikutiergerät richtig einstellen

Die richtige Arbeitstiefe für Ihren Vertikutierer hängt stark vom Alter des Rasens und der Intensität der Verfilzung ab. Die Messer sollen den Boden nicht aufritzen, sondern die Grasnarbe lediglich vorsichtig berühren. Stellen Sie die Messer daher so ein, dass diese maximal zwei bis drei Millimeter tief in die Grasnarbe eindringen. Testen Sie die Tiefe bei einer kurzen Strecke über den Rasen und justieren Sie gegebenenfalls nach. Ein sehr wilder Rasen kann auch vier Millimeter vertragen – tiefer sollten Sie dennoch nicht ins Gras einkratzen.

Vertikutieren: Schritt für Schritt

  • Mähen Sie vor dem Vertikutieren den Rasen auf circa 2 bis 3 Zentimeter ab.
  • Stellen Sie die Vertikutiermesser auf die richtige Tiefe ein.
  • Beim ersten Mal nicht zu tief vertikutieren.
  • Fahren Sie die Rasenfläche gleichmäßig in der Länge ab.
  • Bearbeiten Sie anschließend die Rasenfläche quer.
  • Bewegen Sie sich zügig und gleichmäßig über den Rasen, ohne zu verharren, damit die Grasnarbe nicht verletzt wird.
  • Achten Sie darauf, keine größeren Steine zu überfahren.
  • Entfernen Sie den Rasenfilz mit einem Rechen, sofern das Gerät keinen Grasfangkorb hat.

Nach dem Vertikutieren

Nach dem Vertikutieren ist es sinnvoll, eine gute Besandung und Düngung vorzunehmen. Eine Nachsaat ist nur bei größeren Lücken notwendig. Und auch wenn Ihr Rasen nach dem Vertikutieren für eine kurze Zeit optisch nicht ansprechend aussieht, wird er es Ihnen schon bald mit umso schönerer Pracht danken.

Zusammenfassung: Rasen vertikutieren

  • Vertikutieren entfernt Filz, Moos und Mulch zur besseren Belüftung und Bewässerung von Rasen.
  • Die Grasnarbe wird oberflächlich angeritzt.
  • Bester Zeitpunkt: im Frühjahr.
  • Mindestens ein- bis zweimal im Jahr – je nach Verfilzung – vertikutieren.
  • Jungen Rasen frühestens nach zwei, normalerweise nach drei Jahren vertikutieren.
  • Motorbetriebene Vertikutiergeräte sind effizient und kraftschonend.
  • Messer sollten nicht tiefer als drei bis vier Millimeter tief einkratzen.
  • Vor dem Vertikutieren: Rasen mähen.
  • Den Rasen in Quer- und Längsbahnen bearbeiten.
  • Nach dem Vertikutieren: Besandung und Düngung.