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Richtig Rasenmähen

Regelmäßiges Rasenmähen stärkt Ihren Rasen und sorgt für dauerhaft dichtes Gras. Erfahren Sie, was beim Mähen und für gesundes Wachstum wichtig ist.

Rasenpflege mit dem Rasenmäher

Das Rasenmähen ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern eine essenzielle Pflegemaßnahme, die für Wachstum und Vitalität des Grüns sorgt. Der regelmäßige Schnitt sorgt dafür, dass die Gräser neue Seitentriebe bilden, dadurch dicht und gleichmäßig wachsen und Unkraut verdrängen.

Wie oft sollte ich den Rasen mähen? Mindestens alle sieben Tage sollte man den Rasen mähen, doch im Frühjahr kann das schon zu wenig sein. Wächst Ihr Rasen schneller als zweieinhalb Zentimeter pro Woche, müssen Sie sogar zwei Mal pro Woche mähen. Sie können auch nach der Art des Rasens gehen: Ein belastbarer Spielrasen wird in der Saison einmal pro Woche gemäht. Zierrasen können alle vier bis sieben Tage gemäht werden, wenn sie schnell wachsen. Dem Schattenrasen genügt der gleiche Rhythmus wie beim Spielrasen. 

Die optimale Rasenhöhe für Gebrauchsrasen

Eine gut gepflegte Rasenfläche sollte etwa drei bis fünf Zentimeter Höhe aufweisen. Zu hoher Rasen macht den Boden anfällig für Unkraut und Wildwuchs. Zu kurze Grashalme hingegen können den Boden nicht mehr vor Krankheiten schützen. Vor allem bei Sonnenschein und Hitzeperioden kann ein kurzer Rasen fatal sein: Das Gras verbrennt und der Boden trocknet durch Wassermangel aus. Deshalb sollte man den grünen Teppich im Sommer und bei steigenden Temperaturen bis zu fünf Zentimeter stehen lassen, damit der Boden darunter schön kühl bleiben kann. Übrigens: Je nach Jahreszeit, Wetter und Saatgut wächst Rasen unregelmäßig nach. Stellen Sie Ihre Schnitthöhe also vor jedem Mähen neu ein.

Zierrasen darf kürzer sein

Zwei bis drei Zentimeter Schnitthöhe gelten für einen Zierrasen. Wenn er nicht betreten oder anderweitig strapaziert wird, hält er auch einen kürzeren Schnitt aus. Je höher die Temperaturen, desto höher sollte jedoch das Gras stehen: Bei Trockenheit und Hitze im Sommer empfehlen wir eine Schnittlänge von fünf Zentimetern.

Ausnahme: Schattenrasen

Ein Schattenrasen darf und sollte höher wachsen. Halten Sie die Halmhöhe ganzjährig auf fünf bis sechs Zentimeter, damit die Gräser mehr Fläche für die Aufnahme des dringend benötigten Sonnenlichts bekommen. Auch bei der Beregnung sollten Sie darauf achten, dass der Rasen genug Wasser bekommt. Oft stehen direkt umliegende Hecken, Sträucher und Bäume in Konkurrenz um die Ressourcen.

Die 1/3-Regel

Nicht immer ist es ratsam, einen wuchernden Rasen sofort auf vier Zentimeter zurückzuschneiden. Kommt man aus dem Urlaub zurück oder hat den Garten schon länger nicht mehr gepflegt, kann ein radikaler Rückschnitt das Gras eher schwächen als stärken. Kürzen Sie daher einen hohen Rasen nach und nach in mehreren Durchgängen und achten Sie darauf, nie mehr als etwa ein Drittel der oberen Halme abzutragen. So folgen Sie dem natürlichen Wachstum des Grases und beschädigen nicht den Vegetationspunkt. Dieser liegt etwa auf der Hälfte des Halmes.

JUNGEN RASEN MÄHEN

Wenn Sie neuen Rasen anlegen, möchten Sie sich schon bald an einem saftigen, grünen Teppich erfreuen. Doch die Neuanlage erfordert Geduld: Während die Gräser keimen, braucht der Rasen vor allem eine angemessene Bewässerung sowie Ruhe. Erst bei einer Wuchshöhe von acht bis zehn Zentimetern darf ein junger Rasen das erste Mal gemäht werden – das lässt die Gräser in die Breite gehen und sorgt für eine dichte Narbe. Zu beachten ist hier, dass die Schnitthöhe bei fünf bis sechs Zentimetern liegt und damit etwas höher als bei ausgewachsenen Rasenflächen.Am besten mähen Sie so, dass nicht mehr als ein Drittel der Halmlänge geschnitten wird. Mähen Sie ausschließlich mit scharfen Mähmessern – stumpfe Rasenmäher rupfen die zarten Halme oft wieder raus.

Nassen Rasen mähen

Vermeiden Sie es, nassen Rasen zu mähen. Ihr Rasenmäher wird es Ihnen danken, wenn er nicht von klebrigen Gräsern verschmiert und die Rasenmähermesser stumpf werden. Lässt sich die Nassrasur nicht vermeiden, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Vor dem Mähen die Rasenfläche möglichst nicht betreten, da nasses Gras sich nur langsam wieder aufrichtet und so nicht vom Mähmesser erfasst wird.
  • Der Rasen darf nicht gemulcht werden. Der nasse Rasenschnitt wiegt schwer auf dem Boden und würde das Gras ersticken. Denken Sie daher an Ihren Fangkorb.
  • Leeren Sie den halbvollen Fangkorb. Auch der Rasenmäher wiegt schwer auf Ihrem Rasen. Umgehen Sie die zusätzliche Belastung, indem Sie den Fangkorb öfter leeren.
  • Geschärfte Messer nutzen. Wer sich bereits bei einem trocknem Rasen schwertut, braucht es bei einem nassen Rasen gar nicht erst versuchen. Die Messer stumpfen weiter ab und die Grashalme fransen durch einen unsauberen Schnitt aus. Nach dem Nassschnitt müssen die Messer allerdings wieder geschärft werden.
  • Schnitthöhe beachten: Lassen Sie den Rasen ruhig länger stehen als gewöhnlich (ca. sechs Zentimeter) und mähen Sie lieber ein zweites Mal in einem kürzeren Abstand, wenn der Rasen durchgetrocknet ist.

Tipp zur optimalen Höhenverstellung beim Mäher: Soll die optimale Schnitthöhe der Rasenfläche gemessen werden, ist folgender Kniff effizient: Man legt ein Stück dünnen Kartons auf den Rasen auf und nimmt mit dem Meterstab maß. Darauf läßt sich die Höhenverstellung beim Mäher sinnvoll einstellen.

Emissionsfrei, kompakt und leise: Akku-Rasenmäher von STIHL

Mit einem unserer flexiblen Akku-Rasenmäher schneiden Sie nicht nur auf dem Rasen gut ab. Dank der geringen Lautstärke sind sie die idealen Rasenmäher für Privatgärten. Innovative Akkutechnologien von STIHL garantieren eine starke Motorleistung. Dabei sorgen intelligente Systeme, wie die Eco-Funktion, für eine lange Energieversorgung und mehr Rasenfläche pro Ladung. Kennen Sie schon den Akku-Rasenmäher RMA 339?

Kann ich meinen Rasen nach dem Düngen mähen? Der Rasen sollte genug Ruhe zwischen dem Düngen und dem Mähen bekommen, um die Nährstoffe zu absorbieren. Liegt das Granulat noch auf dem Boden, muss der Mähtermin verschoben werden. Mähen Sie bestenfalls zwei oder drei Tage vor dem Düngen, damit die Nährstoffe schnell in den Boden gelangen können.

Wann den Rasen mähen? In der Gartensaison (zwischen März und November) kann der Rasen grundsätzlich immer gemäht werden, wenn er trocken ist. Die Tageszeiten für das Rasenmähen sind in Deutschland von den Kommunen geregelt. Bitte informieren Sie sich zur Sicherheit beispielsweise auf der Webseite Ihrer Kommune.

Wartung und Einsatz von Rasenmähern

Der Rasenmäher ist Ihr wichtigster Begleiter im Garten, wenn Sie einen gepflegten Rasen möchten. Wenn Sie Ihren Rasenmäher richtig nutzen, wird Ihnen auch Ihr Rasen dankbar sein. Wir empfehlen, den Rasenmäher immer entsprechend der Gebrauchsanleitung zu verwenden. Dann werden Sie lange Freude an Ihrem Gerät haben. Worauf es dabei ankommt, haben wir hier zusammengestellt.

Scharfe Messer

Scharfe Messer sind nicht nur in der Küche das zentrale Herzstück für saubere Schnitte. Auch Rasenmäher müssen scharfe Klingen haben, damit das Gras gleichmäßig gefasst und auf die gewollte Länge geschnitten wird. Eine optimale Mähleistung kann erzielt werden, wenn dieser Vorgang stets nach 20 bis 25 Arbeitsstunden vorgenommen wird. Zudem sind die Mähmesser vor oder nach der Saison zu schärfen.

Mähmesser im Fachhandel austauschen lassen

Ist das Mähmesser vor dem ersten Einsatz im Frühling nicht richtig intakt, da beispielsweise Risse und Kerben sichtbar sind, muss es sofort beim STIHL Fachhändler ausgetauscht werden. Ansonsten ist es ratsam, das Messer auszubauen und zu schleifen oder von einem Fachmann schleifen und auswuchten zu lassen.

 

Die richtige Schnitthöhe einstellen

Stellen Sie unbedingt vor dem Mähen fest, ob die Schnitthöhe des Rasenmähers in Zentimeter, Millimeter oder in Stufen angegeben ist. Falls Sie sich unsicher darüber sind, wie Sie die richtige Schnitthöhe einstellen, lesen Sie die Bedienungsanleitung oder fragen Sie Ihren STIHL Fachhändler.

Unebene Flächen mähen

Haben Sie mit einem sehr unebenen Rasen zu kämpfen, kann der Rasenmäher durchaus eine zusätzliche Last sein. Daher empfehlen wir, den Mäher auf dem Hügel nicht auf und ab, sondern nach links und rechts zu schieben. Quer zum Hang verringert sich Ihr Krafteinsatz und es ist einfacher, gleichmäßige Bahnen zu ziehen. Zudem ist diese Variante sicherer: Bei einem Sturz wird das Risiko reduziert, dass Ihr Rasenmäher Sie  überrollen kann.

Vorsicht beim Kontrollieren der Mähmesser: Sicher ist sicher: Bevor Sie einen Blick auf die Mähmesser Ihres Rasenmähers werfen, achten Sie unbedingt darauf, dass der Mäher ausgeschaltet ist und nicht starten kann. Bei Akku-Rasenmähern dafür einfach den Akku entnehmen, bei Benzingeräten den Zündkerzenstecker abziehen und bei Elektro-Rasenmähern darauf achten, dass der Stecker nicht in der Steckdose steckt.

Intelligente Rasenpflege: Mähroboter

Mehr Komfort und Schnelligkeit

Der intelligente iMOW® Mähroboter von STIHL mäht selbstständig, umfährt Hindernisse, nimmt Steigungen und lädt sich bei Bedarf von selbst wieder auf. Die Serie iMOW® bietet Mähkomfort vom Feinsten und Sie können in der Zwischenzeit Ihren Garten ganz entspannt genießen.

Tipps und Tricks zum Rasenmähen

Richtig Rasenmähen ist eine einfache, aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Hat man den Dreh erst mal raus, darf man sich an einem schönen und gesunden Rasen erfreuen. Die wichtigsten Tipps und Tricks zur effizienten Rasenpflege haben wir hier für Sie kompakt zusammengestellt.

Erst Kanten, dann Flächen mähen

Als erstes sollten Sie immer die Rasenkanten trimmen. Nehmen Sie hierfür zum Beispiel eine Motorsense zur Hand oder alternativ eine Rasenkantenschere wie die HSA 25. Im zweiten Schritt können Sie dann die Rasenflächen mähen. Hierfür nehmen Sie am besten einen Rasenmäher, wenn es das Gelände zulässt. Dabei wird der Rasenschnitt auf der Seite mit dem Grasfangkorb aufgesammelt.

Mulchmähen: Düngen und Mähen in einem Schritt

Beim Mulchmähen werden die gemähten Halme fein gehäckselt und dem Rasen als wertvolle Nährstoffquelle wieder zugeführt. So sparen Sie Zeit und Kraft und brauchen sich nicht mehr um gefüllte Fangkörbe oder Dünger zu kümmern.

Ungemähte Flächen nicht betreten

Achten Sie beim Mähen darauf, nur auf die Flächen zu treten, über die Sie schon gefahren sind. Ist das Gras unter Ihren Füßen erstmal plattgetreten, richtet es sich für den Schnitt nicht mehr rechtzeitig auf. Die Konsequenz: eine ungleichmäßige Rasenfläche.

Gesamte Schnittbreite des Rasenmähers nutzen

Um eine streifenfreie und gleichmäßige Fläche zu erlangen, sollten Sie immer in geraden Bahnen fahren. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Rasenmäher konsequent um eine Radbreite in die bereits gezogene Bahn hineinragt.

Darf ich sonntags meinen Rasen mähen? Laut Rasenmäherlärmverordnung darf man in Deutschland sonntags und an Feiertagen seinen Rasen nicht mähen. Rasenroboter sind leiser als der im Gesetz geforderte Grenzwert und dürfen daher werktags zwischen 7 und 20 Uhr laufen. Die Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr sollten Sie aber dennoch einhalten. Auch sonn- und feiertags darf Ihr Rasenroboter für eine wohlverdiente Pause in der Ladestation bleiben.

Zusammenfassung: richtig Rasen mähen

  • Rasen sollte alle vier bis sieben Tage gemäht werden.
  • Faustregel für Schnitthöhen: drei bis fünf Zentimeter für Spielrasen, zwei bis bis drei Zentimeter für Zierrasen und fünf bis sechs Zentimeter für Schattenrasen.
  • Nie um mehr als ein Drittel der Höhe kürzen.
  • Rasen besser vor als nach dem Düngen mähen.
  • Rasen sollte nicht nass gemäht werden.
  • Schneidemesser mindestens einmal im Jahr vom Fachhändler schärfen lassen.
  • Erst Kanten, dann Flächen mähen.
  • Gleichmäßige Bahnen ziehen: quer zum Hang und anhand der Bahnen.
  • Rasenmähen ist sonntags verboten.